Poli­tik: Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel ist mit sich im Reinen

Bundeskanzlerin - Angela Merkel - CDU - ParteitagFoto: Bundeskanzlerin Angela Merkel letzte Rede als CDU-Chefin auf dem Parteitag, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Bun­des­kanz­le­rin von Deutsch­land Ange­la Mer­kel hat bekräf­tigt, nicht noch ein­mal antre­ten zu wollen.

Das war der letz­te Ring­kampf in die­ser Sache. Das Rin­gen ist abge­schlos­sen”, sag­te sie der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung” auf die Bemer­kung, dass sie vor der Wahl 2017 mit sich gerun­gen habe, noch ein­mal anzu­tre­ten. Gefragt, ob sie ange­sichts des schwie­ri­gen Jah­res mit der Coro­na-Pan­de­mie ihren Ent­schluss zu einer vier­ten Kan­di­da­tur bereut habe, sag­te Mer­kel: „Nein. Ich bin sehr im Rei­nen mit mir”. Vier Legis­la­tur­pe­ri­oden Bun­des­kanz­le­rin zu sein sei „heut­zu­ta­ge eine gute Zeit­span­ne”. Sie kön­ne „ganz froh­ge­mut die Ver­ant­wor­tung in ande­re Hän­de geben”. Bis dahin wer­de sie ihre Arbeit jeden Tag sehr ger­ne machen. Mer­kel sag­te, es gehe in der Poli­tik um „ver­ant­wor­tungs­vol­les Handeln”.

Mit Blick auf die vie­len Wah­len in die­sem Jahr ein­schließ­lich der Bun­des­tags­wahl sag­te sie jedoch: „Aber natür­lich wol­len alle auch in Wahl­kämp­fen bestehen. Es wäre daher wenig plau­si­bel zu behaup­ten, es sei voll­kom­men egal, ob eine Wahl statt­fin­det oder nicht.” Gefragt, ob die Pan­de­mie der CDU, die seit einem Jahr in den Umfra­gen gut dasteht, genutzt habe, sag­te die Kanz­le­rin, dass alles auf dem Ver­trau­en der Bür­ger beru­he. „Man kann es gewin­nen oder ver­spie­len.” Bei allem, „was wir auch unvoll­kom­men gemacht haben, sind wir in Deutsch­land bis jetzt noch ver­gleichs­wei­se glimpf­lich durch die Pan­de­mie gekom­men”, äußer­te Merkel.

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