Poli­tik: Tür­kei erwar­tet Unter­stüt­zung von Deutschland

Türkei - Türkische-Flagge - Flagge - Fahne - Mast - BäumeFoto: Sicht auf die Flagge der Türkei, Urheber: dts Nachrichtenagentur

In der Eska­la­ti­on zwi­schen der Tür­kei, Russ­land und Syri­en hat Anka­ra auch kla­re Erwar­tun­gen an Ber­lin geäußert.

„Wir erwar­ten von unse­rem Part­ner und NATO-Ver­bün­de­ten Deutsch­land Bei­stand und Unter­stüt­zung”, sag­te der tür­ki­sche Bot­schaf­ter in Ber­lin, Ali Kemal Aydin, der „Rhei­ni­schen Post”. Er wies dar­auf hin, dass sein Land „der größ­te huma­ni­tä­re Geber der Welt” sei und zwei Drit­tel aller syri­schen Flücht­lin­ge auf­ge­nom­men habe.

„De fac­to” ver­sor­ge die Tür­kei neun Mil­lio­nen syri­sche Flücht­lin­ge und Bin­nen­ver­trie­be­ne zu bei­den Sei­ten der tür­kisch-syri­schen Gren­ze, so der tür­ki­sche Bot­schaf­ter wei­ter. Die­se Last müs­se mit ande­ren Län­dern in Euro­pa gerecht geteilt wer­den. Die Tür­kei habe alle ihre Ver­pflich­tun­gen nach dem EU-Tür­kei-Abkom­men voll­stän­dig erfüllt. „Lei­der kann ich das Glei­che für die EU-Sei­te nicht sagen”, sag­te Aydin der „Rhei­ni­schen Post”.

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