Saar­land: Minis­ter­prä­si­dent Tobi­as Hans ver­tei­digt Öffnungen

Saarbrücken - Saarland - Fluss - Kanal - Bäume - Wiese - Boot - Häuser - Autos - StraßeFoto: Saarbrücken, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der saar­län­di­sche Regie­rungs­chef Tobi­as Hans hat die am Diens­tag im Saar­land vor­ge­nom­me­nen Öff­nun­gen verteidigt.

„Die weni­gen und vor­sich­ti­gen Öff­nun­gen im Saar­land sind alle an nega­ti­ve Tests geknüpft”, sag­te er der „Bild” (Mitt­wochs­aus­ga­be). „Wir machen da kei­ne Locke­rungs­übun­gen. Wir set­zen viel­mehr dar­auf, das Infek­ti­ons­ge­sche­hen mit mil­de­ren Mit­teln genau­so wir­kungs­voll ein­zu­däm­men wie mit einem Lockdown”.

Wer viel tes­te, ent­de­cke auch vie­le Infek­tio­nen – „dafür spricht auch, dass wir eine nied­ri­ge­re Posi­tiv­ra­te haben, also auch die Dun­kel­zif­fer bei uns gerin­ger ist”. Klar ist laut Hans aber auch: „Wenn sich die Infek­ti­ons­la­ge ver­schärft und eine Über­las­tung des Gesund­heits­sys­tems droht, ist im Saar­land-Modell ein Lock­down bereits eingebaut”.

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