SPD: Kri­tik an Jens Spahn wegen Schnelltest-Abrechnungsbetrug

Boson Biotech - Rapid SARS-CoV-2 Antigen Test Card - In-Vitro-Diagnostikum - Corona-Schnelltest - Februar 2021Foto: Corona-Schnelltest Rapid SARS-CoV-2 Antigen Test Card (Corona-Schnelltest)

Die SPD hat Gesund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn vor­ge­wor­fen, War­nun­gen vor Abrech­nungs­be­trug mit Coro­na-Schnell­tests igno­riert zu haben.

„Es gab kla­re Hin­wei­se aus den Koali­ti­ons­frak­tio­nen an Herrn Spahn und das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um. Die­se kla­ren War­nun­gen und Hin­wei­se hat der Gesund­heits­mi­nis­ter in den Wind geschla­gen”, sag­te der Par­la­men­ta­ri­sche Geschäfts­füh­rer der SPD-Frak­ti­on, Cars­ten Schnei­der, den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Diens­tag­aus­ga­ben).

„Die bis­he­ri­gen Prei­se waren eine regel­rech­te Ein­la­dung zum Betrug. Weil es kein ein­heit­li­ches Kon­troll­re­gime gab, konn­te sich an eini­gen Stel­len kri­mi­nel­le Ener­gie voll ent­fal­ten”, kri­ti­sier­te Schnei­der. Er for­der­te, „die Prei­se müs­sen schnells­tens gesenkt wer­den”. Der Minis­ter tra­ge die Ver­ant­wor­tung für den gewis­sen­haf­ten Umgang mit dem Geld der Steu­er­zah­ler „und muss die Selbst­be­die­nung unver­züg­lich beenden”.

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