Düsseldorf: Bundespolizei vollstreckt U-Haftbefehl am Flughafen

Flugzeug - Boarding - Flughafen DüsseldorfFoto: Sicht auf eine Flugmaschine mit aktivem Boarding am Düsseldofer Flughafen, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Bundespolizei stellte bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Dubai einen 34-Jähriger fest, der zur Fahndung ausgeschrieben war.

Das Amtsgericht Eschweiler hatte im Dezember 2020 gegen den marokkanischen Staatsangehörigen Untersuchungshaft angeordnet, da der junge Mann dringend verdächtig ist eine andere Person zur unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge angestiftet zu haben. Dem jungen Mann wird vorgeworfen im März des vergangenen Jahres eine andere Person dazu angestiftet zu haben knapp 5 kg Marihuana unerlaubt aus den Niederlanden kommend in das Bundesgebiet eingeführt zu haben. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle im Grenzbereich wurde das Marihuana sichergestellt. Grund soll die Begleichung von Schulden bei dem Beschuldigten gewesen seien. Die Betäubungsmittel sollen dazu bestimmt gewesen seien diese an unbekannte Dritter weiter zu veräußern.

Da der Mann zurzeit ohne festen Wohnsitz ist und aufgrund des zu erwartenden hohen Strafmaßes Fluchtgefahr besteht, wurde die Untersuchungshaft angeordnet. Aufgrund dessen wird der Gesuchte nach der gestrigen Festnahme heute im Laufe des Vormittags bei dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

Des Weiteren wurde am Sonntagabend ein 25-Jähriger festgestellt, welcher von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf zur Festnahme wegen fahrlässiger Tötung ausgeschrieben war. Das Amtsgericht Ratingen hatte den niederländischen Staatsangehörigen bereits im Februar 2019 rechtskräftig zu einer Geldstrafe in Höhe von 120 Tagessätzen à 40,- Euro verurteilt sowie die Entziehung der Fahrerlaubnis für sechs Monate angeordnet. Da der Verurteilte die Strafe bisher nicht beglich, wurde er durch die Staatsanwaltschaft zur Festnahme ausgeschrieben. Nach seiner Festnahme wurde der junge Mann in die Justizvollzugsanstalt verbracht, um die restliche Ersatzfreiheitsstrafe von 107 Tagen zu verbüßen.

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