Köln: Aber­tau­sen­de fei­ern Eröff­nung des Straßenkarnevals

Polizei Köln Pressesprecher - Stadt Köln Pressestelle - Karneval 2018 - Rheingarten - Köln-AltstadtFoto: Pressesprecher und Pressestelle der Polizei/Stadt Köln am Rheingarten (Köln-Altstadt), Urheber: Polizei Köln

Die Poli­zei Köln gibt anläss­lich der Eröff­nung des Stra­ßen­kar­ne­vals in die­sem Jahr eine ers­te Bilanz. Ins­ge­samt lässt sich aber behaup­ten, dass es eine fried­li­che Stim­mung gibt.

Ab den Mor­gen­stun­den haben sich bei strah­len­dem Son­nen­wet­ter anläss­lich des heu­ti­gen Wei­ber­don­ners­tags (28. Febru­ar 2019) zahl­rei­che Kar­ne­va­lis­ten auf den Stra­ßen und Plät­zen der Köl­ner Innen­stadt getum­melt. Mit über 1000 Beam­tin­nen und Beam­ten ist die Poli­zei Köln im Ein­satz, um einen fried­li­chen Ver­lauf zu fördern.

Ins­be­son­de­re auf den Platz­flä­chen Alter Markt und Heu­markt in der Alt­stadt, noch dich­ter jedoch im Zül­pi­cher Vier­tel und zuneh­mend in der Süd­stadt dräng­ten sich die bun­ten Mas­sen. Ent­spre­chend muss­ten unter ande­rem im Bereich Zül­pi­cher Platz und Ubier­ring vor­be­rei­te­te Ver­kehrs­sper­ren ein­ge­rich­tet wer­den, um die Ver­kehrs­si­cher­heit auf­recht­zu­er­hal­ten. Meh­re­re Umzü­ge ver­lie­fen störungsfrei.

Bereits gegen 11:20 Uhr ließ sich an einer Sperrstel­le in der Becher­gas­se ein alko­ho­li­sier­ter Ran­da­lie­rer (35) von städ­ti­schen Ord­nungs­kräf­ten nicht beru­hi­gen. Ein durch hin­zu­ge­zo­ge­ne Poli­zis­ten bei dem Wohn­sitz­lo­sen durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab cir­ca 2,30 Pro­mil­le. Die Beam­ten nah­men den 35-Jäh­ri­gen zur Aus­nüch­te­rung in Gewahrsam.

Gegen 15:15 Uhr tra­fen Jecken auf der Aache­ner Stra­ße nahe dem Rudolf­platz auf einen vier­jäh­ri­gen und ori­en­tie­rungs­lo­sen „Dra­chen” namens Oskar. Der klei­ne mit blau­er Jacke und grau­er Jog­ging­ho­se beklei­de­te Lind­wurm hat­te sei­ne Eltern im Gedrän­ge ver­lo­ren. Gera­de, als die geis­tes­ge­gen­wär­ti­gen Kar­ne­va­lis­ten den Klei­nen an Poli­zei­kräf­te über­ga­ben, bogen des­sen Eltern um die Ecke.

Am frü­hen Nach­mit­tag mach­te sich der zuneh­men­de Alko­hol­kon­sum unter ande­rem auch durch Schlä­ge­rei­en bemerk­bar. Gegen 18:10 Uhr warf ein alko­ho­li­sier­ter 17-Jäh­ri­ger nahe dem KD-Schiffs­an­le­ger an der Fran­ken­werft einen Böl­ler will­kür­lich in die dor­ti­ge Men­ge. Eine Frau erlitt infol­ge­des­sen Fuß­ver­let­zun­gen und muss­te vor Ort durch eine Ret­tungs­wa­gen­be­sat­zung ambu­lant behan­delt wer­den. Der Jugend­li­che konn­te sich gegen­über den ein­schrei­ten­den Poli­zis­ten nicht aus­wei­sen. Er wur­de zwecks Iden­ti­täts­fest­stel­lung zur Wache gefah­ren und muss sich nun in einem Straf­ver­fah­ren verantworten.

Bis 19:30 Uhr nah­men die Ein­satz­kräf­te 25 Per­so­nen in Gewahr­sam. Nach exhi­bi­tio­nis­ti­schen Hand­lun­gen und sexu­el­len Beläs­ti­gun­gen wur­den zudem zwei Tat­ver­däch­ti­ge (23, 31) vor­läu­fig festgenommen.

Auch wei­ter­hin wird die Poli­zei deut­lich prä­sent und für etwai­ge Bedarfs­fäl­le ansprech­bar bleiben.

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