Köln: Che­fin der Köl­ner Ver­kehrs-Betrie­be setzt auf Bus­se und WLAN

Köln-Zollstock - KVB-Haltestelle Zollstück SüdfriedhofFoto: Zollstock Südfriedhof (KVB-Haltestelle, Köln-Zollstock), Urheber: KVB Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die neue Che­fin der Köl­ner Ver­kehrs-Betrie­be will ver­stärkt auf Bus­se set­zen, um den öffent­li­chen Nah­ver­kehr aus­zu­bau­en. Das sag­te sie dem „Köl­ner Stadt-Anzei­ger” (Sams­tag­aus­ga­be).

„Ich glau­be nicht, dass man über­all Bah­nen hin­bau­en muss. Es gibt sicher­lich auch Vier­tel, in denen eine enge­re Tak­tung der Bus­se mög­lich wäre”, sag­te Ste­fa­nie Haaks. Die Bus­se benö­tig­ten dafür aber auch eige­ne Spu­ren, damit sie nicht im Stau stün­den und zügig vor­an­kom­men könn­ten. „Der Bus muss kom­for­ta­bler sein als das Auto”, sag­te sie.

Köln brau­che ein gut funk­tio­nie­ren­des, schnel­les Bus­netz. Die KVB-Che­fin denkt zudem dar­über nach, in den Bus­sen WLAN anzu­bie­ten, da die­se dann an Attrak­ti­vi­tät gewin­nen wür­den. „Das kos­tet auch nicht so viel wie eine Aus­stat­tung bei den Bah­nen kos­ten wür­de”, sag­te Haaks. Es gebe Stu­di­en, die besag­ten, dass der Van­da­lis­mus in den Bus­sen zurück­ge­gan­gen sei, wenn es in die­sen ein WLAN-Ange­bot gebe.

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