Köln: In acht Minu­ten von der Innen­stadt zum Flughafen

Halt Polizei - Schild - Polizei - VerkehrskontrolleFoto: Halt-Stopp-Schild der Polizei bei einer Verkehrskontrolle, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Ein BMW-Fah­rer hat vor den Augen eines Poli­zis­ten die Stre­cke Innen­stadt-Flug­ha­fen in acht Minu­ten zurückgelegt. 

Der Beam­te war nach Ende sei­nes Nacht­diens­tes auf dem Heim­weg, als ihn auf der Nord-Süd-Fahrt um kurz vor 05:00 Uhr ein BMW über­hol­te und über eine „rote Ampel” fuhr. Anschlie­ßend beschleu­nig­te der Fah­rer auf über 100 km/h und ras­te in Rich­tung Seve­r­ins­brü­cke. Der Poli­zist ver­stän­dig­te die Leit­stel­le, ver­setz­te sich unmit­tel­bar wie­der in den Dienst und nahm die Ver­fol­gung auf.

Nach­dem der Ver­folg­te auch die Brü­cke mit etwa 100 km/h (erlaubt: 50 km/h) pas­sier­te, fuhr er mit etwa 170 km/h über den öst­li­chen Zubrin­ger (erlaubt: 80 km/h) in Rich­tung Flug­ha­fen. Dabei über­hol­te er immer wie­der ande­re Auto­fah­rer sla­lom­mä­ßig links wie rechts. Auch auf der Bun­des­au­to­bahn 59 war der Mann viel zu schnell unter­wegs. Mit durch­ge­hend etwa 180 km/h (erlaubt: 100 km/h) leg­te er die zehn Kilo­me­ter bis zur Flug­ha­fen­aus­fahrt zurück. Kurz vor Ankunft am Flug­ha­fen beschleu­nig­te der 64-Jäh­ri­ge sei­nen Wagen auf der Ken­ne­dy­stra­ße noch auf 130 km/h, bevor er an der Park­platz­schran­ke anhal­ten muss­te. Auf dem Park­platz gab sich der Poli­zist zu erken­nen und „über­gab” den Mann an hin­zu­ge­ru­fe­ne Kol­le­gen. (cr/as)

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