Köln: Mit E‑Scooter betrun­ken durch die Köl­ner Alt­stadt gefahren

Lime - Vermieter - E-Scooter - Gehweg - ParkFoto: Zwei Personen mit dem E-Scooter von Lime im Park unterwegs, Urheber: Neutron Holdings Inc. (Lime)

Ein Mann ist heu­te früh betrun­ken mit einem E‑Scooter durch die Köl­ner Alt­stadt gefah­ren. Von der Poli­zei auf­ge­hal­ten, wur­de ein Pro­mil­le­wert von mehr als 1,1 festgestellt.

Die Poli­zei Köln hat heu­te Nacht den Füh­rer­schein eines betrun­ke­nen E‑Scooter Fah­rers beschlag­nahmt. Der jun­ge Mann fuhr um 04:20 Uhr mit einem Atem­al­ko­hol­wert von mehr als 1,1 Pro­mil­le in Schlan­gen­li­ni­en auf dem Hohen­zol­lern­ring, als er einer Poli­zei­strei­fe begegnete.

Der 21-Jäh­ri­ge zeig­te sich über­rascht, als die Beam­ten ihn zur Blut­pro­be mit zur Wache nah­men. Die Poli­zei weist dar­auf hin, dass das Füh­ren von Elek­tro-Kleinst­fahr­zeu­gen unter Alko­hol­ein­fluss wie das Füh­ren ande­rer Kraft­fahr­zeu­ge, z.B. Autos, geahn­det wird. Je nach Grad der Alko­ho­li­sie­rung (Pro­mil­le­wert) bezie­hungs­wei­se dem Umfang alko­hol­be­ding­ter Aus­fall­erschei­nun­gen begeht ein Füh­rer eines E‑Scooters eine Straf­tat nach § 316 StGB oder bei einer Gefähr­dung sogar eine Straf­tat nach § 315 c StGB. Ver­ur­sacht ein betrun­ke­ner E‑S­coo­ter-Fah­rer einen Unfall mit Per­so­nen­scha­den oder hohem Sach­scha­den, muss er zudem mit erheb­li­chen zivil­recht­li­chen Kon­se­quen­zen rechnen.

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