Köln: Mutmaßliches Autorennen in der Innenstadt gestoppt worden

Köln-Innenstadt - Innere KanalstraßeFoto: Innere Kanalstraße (Köln-Stadtmitte), Urheber: Alexander Savin (CC BY-SA 3.0)

Am Freitagabend beobachtete eine Zeugin ein mutmaßliches Autorennen in der Innenstadt und alarmierte anschließend die Polizei. Dabei wurde ein Mietwagen sichergestellt und ein Führerschein beschlagnahmt.

Dank einer aufmerksamen Autofahrerin (45) hat die Polizei Köln am frühen Freitagabend (22. Februar 2019) zwei junge BMW-Fahrer (24, 25) gestoppt, die sich zuvor in der Kölner Innenstadt ein illegales Rennen geliefert haben sollen. Die Polizisten erhoben von den aus Belgien stammenden Männern Sicherheitsleistungen und beschlagnahmten den Führerschein des 25-Jährigen, der mit einem deutschen Mietwagen unterwegs war. Die Beamten verständigten die Mietwagenfirma und stellten den schwarzen 1er BMW sicher. Ob der 24-Jährige, der den Wagen eines belgischen Verwandten fuhr, eine Fahrerlaubnis hat, ist Gegenstand der Ermittlungen.


Gegen 18.== Uhr fuhren die Verdächtigen laut Zeugenaussagen auf der Straße „Am Leystapel“ am Rhein entlang in Richtung Süden und sprachen mehrfach bei geöffneten Fensterscheiben miteinander. Der nachfolgende Verkehr staute sich hinter den zunächst langsam nebeneinander fahrenden Wagen. Mindestens zweimal beschleunigten die jungen Männer nach Einschätzung der 45-jährigen Zeugin für mehrere hundert Meter auf deutlich über 100 km/h. Durch den insgesamt dichten Verkehr konnte die Bonnerin den Wagen folgen und wählte den Notruf 110.

Ein Streifenteam stoppte die jungen Fahrer kurz darauf auf der Militärringstraße in Köln-Marienburg. Das Duo bestreitet die Tat. Ein Begleiter der jungen Belgier, der einen gültigen Führerschein vorzeigen konnte, fuhr den 3er BMW mit belgischer Zulassung nach Hause.


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