Köln: Neues Flüchtlingsheim in Nippes bietet rund 45 Plätze

Flüchtlingsheim - Köln-Ehrenfeld - HerkulesstraßeFoto: Flüchtlingsheim (Köln-Ehrenfeld, Herkulesstraße), Urheber: Stadt Köln

Das neue Flüchtlingsheim in Nippes bietet rund 45 Plätze und kann nächste Woche besichtigt werden. Das Heim ist jedoch nicht neu gebaut, sondern ein angemietetes Objekt.

Die Stadt Köln nimmt voraussichtlich Anfang August eine neue Unterkunft für Geflüchtete in Köln-Nippes in der Gelsenkirchener Straße in Betrieb. Es handelt sich dabei um eine angemietete Immobilie mit insgesamt 14 Wohnungen. Die Wohnungen sind zwischen 34 und 96 Quadratmetern groß. Die Belegung der einzelnen Wohnungen orientiert sich an der Richtlinie zur Förderung von Wohnraum für Geflüchtete. In der neuen Unterkunft werden vornehmlich Geflüchtete mit Bleiberechtsperspektive, guten Deutschkenntnissen und entsprechender Integrationsmotivation untergebracht, die bislang schon im Stadtbezirk Nippes untergebracht sind. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die sozialen Bindungen an Freunde, Unterstützerkreise und Ehrenamtliche berücksichtigt werden. Ebenso wird die bereits vorhandene Anbindung an Kindergärten und Schulen und Arbeitsstellen beachtet.

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Betreut werden die Geflüchteten durch den Sozialen Dienst des Amtes für Wohnungswesen. Die eingesetzten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter vor Ort sind bereits im Stadtteil vernetzt und stehen gleichzeitig auch als Ansprechpartner für die Anwohnerinnen und Anwohner zur Verfügung.

Um interessierten Anwohnerinnen und Anwohnern die Möglichkeit zu geben, die neue Unterkunft kennenzulernen, lädt die Stadt Köln vor der Belegung des Gebäudes in der Gelsenkirchener Straße 28 a zu einem Besichtigungstermin ein. Die Unterkunft ist am Dienstag, 23. Juli 2019, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Für Fragen der Anwohnerinnen und Anwohner stehen vor Ort Mitarbeiter des Amtes für Wohnungswesen zur Verfügung.

Aktuell leben 7.669 Geflüchtete in Einrichtungen der Stadt Köln. Für die Stadt Köln besteht eine gesetzliche Unterbringungsverpflichtung, um die geflüchteten Menschen vor Obdachlosigkeit zu bewahren.

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