Köln: Neu­es Inge­nieur­bü­ro für Bau der Heliosschule

Klassenraum - Schule - Tische - Stühle - Tafel - Leinwand - Projektor Foto: Sicht auf einen Klassenraum mit Stühlen, Tischen und einer Tafel, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Für den Bau der Helios­schu­le, eines der wich­tigs­ten und her­aus­ra­gen­den Schul­bau­pro­jek­te der Stadt, hat die Stadt Köln ein neu­es Inge­nieur­bü­ro beauftragt.

Die Gebäu­de­wirt­schaft der Stadt muss­te dem Unter­neh­men, das für die Tech­ni­sche Gebäu­de­aus­rüs­tung ver­ant­wort­lich war, kün­di­gen. Das Nach­fol­ge­bü­ro hat die Pla­nungs­leis­tung bereits auf­ge­nom­men, um schnellst­mög­lich die Arbei­ten auf der Bau­stel­le durch die aus­füh­ren­den Fir­men auf­neh­men zu lassen.

Die Fer­tig­stel­lung, die für das zwei­te Quar­tal 2024 geplant war, wird sich ver­zö­gern – und damit auch Ein­zug und Inbe­trieb­nah­me. Sobald Fir­men für alle Gewer­ke gefun­den wur­den bezie­hungs­wei­se mit allen Fir­men der noch offe­nen Gewer­ke ver­han­delt wor­den ist, wird das Ter­min­ziel zur Fer­tig­stel­lung neu kal­ku­liert und schnellst­mög­lich benannt.

Die Kün­di­gung hat mas­si­ve Aus­wir­kun­gen auf den Bau­ab­lauf, da die Tech­ni­sche Gebäu­de­aus­rüs­tung Schnitt­stel­len mit nahe­zu allen ande­ren Gewer­ken hat. Den Bau­fort­schritt hat­ten bereits Per­so­nal- und Mate­ri­al­pro­ble­me auf­grund der wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie und des Angriffs­krie­ges auf die Ukrai­ne behin­dert. Ver­ga­ben in meh­re­ren Gewer­ken muss­ten wie­der­holt wer­den, da mit­un­ter kein Ange­bot ein­ge­gan­gen war. Der Nach­prü­fungs­an­trag eines unter­le­ge­nen Bie­ters vor der Ver­ga­be­kam­mer Rhein­land in einem Schlüs­sel­ge­werk (Elek­tro) im Som­mer 2022 hat­te zudem sechs Mona­te Ver­zug verursacht.

Die Schul­lei­tun­gen waren und sind stets infor­miert und wer­den von der Stadt­ver­wal­tung bei der Suche nach einer Inte­rims­lö­sung bis zur Fer­tig­stel­lung eng beglei­tet und unterstützt.