Köln: Stadt warnt vor den Gefah­ren des Schwim­mens im Rhein

Spielplatz am rhein - Ufer - Am Rheinufer - Köln-SürthFoto: Blick auf den Rhein am Rheinufer (Köln-Sürth)

Die Köl­ner dür­fen sich auch an die­sem Wochen­en­de auf viel Son­ne und hoch­som­mer­li­che Tem­pe­ra­tu­ren freuen.

Wer nas­se Abküh­lung sucht, hat in Köln die Wahl zwi­schen etli­chen Frei­bä­dern, Bade­se­en und dem Rhein. Die Stadt Köln warnt jedoch ein­dring­lich vor den Gefah­ren des Schwim­mens im Rhein. Jedes Jahr ertrin­ken meh­re­re Men­schen im Rhein, weil sie die Gefah­ren unter­schät­zen. Bei gefähr­li­chen Strö­mun­gen wirkt der Sog so stark, dass er selbst geüb­te Schwim­me­rin­nen und Schwim­mer bis auf den Grund zieht. Die­se Strö­mun­gen sind unbe­re­chen­bar und meist nicht zu erkennen.

Wel­len von gro­ßen Schif­fen kön­nen arg­los im Was­ser ste­hen­de Men­schen umwer­fen und in die gefähr­li­che Strö­mung trei­ben. Ebbe und Flut inner­halb weni­ger Minu­ten: Strom­auf­wärts fah­ren­de Schif­fe sau­gen das Was­ser vor ihnen an. In Ufer­nä­he sinkt dann der Was­ser­pe­gel. Baden­de las­sen sich durch die kurz­fris­ti­ge Ebbe dazu ver­lei­ten, wei­ter ins Was­ser zu gehen. Sobald jedoch das Schiff vor­bei­ge­fah­ren ist, kommt die Flut mit uner­war­te­ter Kraft und reißt selbst Erwach­se­ne in die Haupt­strö­mung. Fol­gen von Rhein­un­fäl­len sind Kno­chen­brü­che, Unter­küh­lung, Herz-Kreis­lauf-Stö­run­gen und im schlimms­ten Fall Ertrinken.

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.