Köln: Vier Ein­bre­che­rin­nen nach Zeu­gen­hin­wei­sen gestellt

Festnahme - Handschellen - PolizeiFoto: Festnahme mit Handschellen, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Poli­zei Köln hat nach zwei Woh­nungs­ein­brü­chen in der Innen­stadt jeweils zwei tat­ver­däch­ti­ge Frau­en festgenommen.

Ziel­füh­rend waren in bei­den Fäl­len die guten Per­so­nen­be­schrei­bun­gen von Zeu­gen. Die vier jun­gen Frau­en sol­len heu­te einem Haft­rich­ter vor­ge­führt wer­den. An einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in der Hän­del­stra­ße hat­ten nach der­zei­ti­gem Kennt­nis­stand zwei der spä­ter Fest­ge­nom­me­nen – bei­de ein­schlä­gig poli­zei­be­kann – gegen 10:00 Uhr „Sturm geklingelt”.

Der 26-jäh­ri­ge Mie­ter einer Wohn­ge­mein­schaft im Ober­ge­schoss reagier­te jedoch nicht dar­auf. Kurz danach habe eine ihm völ­lig unbe­kann­te Frau sein Zim­mer betre­ten und sei ange­sichts sei­ner Anwe­sen­heit mit ihrer Beglei­te­rin ins Trep­pen­haus geflüch­tet. Zuvor soll das ver­däch­ti­ge Duo bereits das Zim­mer einer nicht anwe­sen­den Mit­be­woh­ne­rin durch­wühlt und dort Schmuck gestoh­len haben.

Strei­fen­po­li­zis­ten nah­men die detail­ge­nau beschrie­be­nen Ein­bre­che­rin­nen kurz vor 11:00 Uhr am Bahn­hof Köln-West fest. Die 24-Jäh­ri­ge wies sich mit einem gefälsch­ten Per­so­nal­aus­weis aus. Ihre jün­ge­re Kom­pli­zin wur­de bereits mit zwei Haft­be­feh­len wegen Ein­bruchs gesucht. Gegen 16.20 Uhr begeg­ne­ten Mie­ter eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in der Nor­bert­stra­ße zwei wei­te­ren jun­gen Frau­en im Trep­pen­haus. Als die Zeu­gen die auf­ge­bro­che­ne Woh­nungs­tür einer Nach­ba­rin bemerk­ten, wähl­ten sie die „110”.

Noch in Tat­ort­nä­he stopp­ten Poli­zis­ten die bei­den Frau­en und stell­ten bei ihnen und auf ihrem Flucht­weg Ein­bruchs­werk­zeu­ge und gestoh­le­nen Schmuck sicher. Weil das Alter die­ser angeb­lich noch min­der­jäh­ri­gen Ein­bre­che­rin­nen unklar ist, ver­an­lass­te das Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at 72 gerichts­me­di­zi­ni­sche Altersgutachten.

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