NRW: Hand­werk rech­net mit vie­len neu­en Jobs durch Klimapaket

Bundesagentur für Arbeit-Logo - SchildFoto: Sicht auf das Logo der Bundesagentur für Arbeit, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Hand­werks­be­trie­be in Nord­rhein-West­fa­len wol­len 2020 Tau­sen­de neue Mit­ar­bei­ter ein­stel­len, weil sie eine Flut von Auf­trä­gen zur bes­se­ren Däm­mung von Häu­sern erwarten.

„Allein 2019 hat sich die Zahl der Hand­werks­mit­ar­bei­ter im Regie­rungs­be­zirk Düs­sel­dorf von 314.000 auf 320.000 erhöht”, sag­te Andre­as Ehlert, Prä­si­dent der Dach­or­ga­ni­sa­ti­on Hand­werk NRW, der „Rhei­ni­schen Post” (Mon­tags­aus­ga­be). „Für 2020 rech­ne ich mit einem min­des­tens so hohen Wachs­tum, weil ja Dach­de­cker, Elek­tri­ker, Stu­cka­teu­re, Instal­la­teu­re und auch ande­re Beru­fe neue Auf­trä­ge erhof­fen können.”

Pri­va­te Haus­be­sit­zer kön­nen seit dem 1. Janu­ar Aus­ga­ben für die Däm­mung ihrer Immo­bi­li­en zu einem Fünf­tel von ihrer Steu­er­schuld abzie­hen. Das umfasst auch den Ein­bau neu­er Fens­ter und Hei­zun­gen. Über meh­re­re Jah­re kön­nen so bis zu 40.000 Euro ein­ge­spart wer­den. „Die Hand­wer­ker haben sich lan­ge dafür ein­ge­setzt, dass ener­ge­ti­sche Sanie­rung steu­er­lich geför­dert wird”, sag­te Ehlert, der auch die Hand­werks­kam­mer Düs­sel­dorf führt: „Jetzt ste­hen wir bereit, um die Auf­trä­ge abzuarbeiten.”

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