Köln: Warnstreik der Verdi trifft Stadtbahn- und Busverkehr

Breslauer Platz/Hauptbahnhof - KVB-Haltestelle - Tunnelweg - Köln-InnenstadtFoto: Tunnelweg der KVB-Haltestelle "Breslauer Platz/Hbf" (Köln-Innenstadt)

Die Gewerkschaft ver.di hat für Dienstag, den 29. September zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Die KVB wird demnach am gesamten Betriebstag bestreikt werden. Dies bedeutet, dass ab Dienstag, 03:00 Uhr keine Stadtbahn-Fahrten der KVB stattfinden und nur die durch Subunternehmen durchgeführten Bus-Fahrten erfolgen können. Diese Fahrten werden den Fahrgästen in der elektronischen Fahrplanauskunft angezeigt. Der Betrieb der KVB wird erst zum Beginn des nächsten Betriebstages, am Mittwoch, 30. September, wiederaufgenommen.

Da der Warnstreik am Dienstag auch in Bonn stattfinden wird, findet auch auf den Stadtbahn-Linien 16 und 18, die gemeinsam mit den Stadtwerken Bonn (SWB Bonn) betrieben werden, ganztägig kein Verkehr statt. KundenCenter und Vertriebsstellen der KVB bleiben an diesem Tag geschlossen.

Die KVB weist darauf hin, dass die Verkehre der Deutschen Bahn, der Mittelrheinbahn und anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht durch den Streik der Gewerkschaften betroffen sind. Kunden der KVB können somit auch auf S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpressbahnen (RE) ausweichen. Innerhalb der räumlichen Geltungsbereiche im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) gelten die Tickets der KVB-Kunden auch in diesen Verkehrsmitteln. Die KVB weist zudem darauf hin, dass bei einem Streik die Mobilitätsgarantie des Unternehmens nicht gilt.

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