Three­ma: Instant-Messaging-Dienst bie­tet nun ver­schlüs­sel­te Anrufe

Threema

Der Schwei­zer-Mes­sen­ger namens Three­ma hat ein Update aus­ge­rollt, womit ver­schlüs­sel­te Anru­fe mög­lich sind. Zuvor konn­te man die­se Funk­ti­on bereits in einer Beta aus­gie­big ausprobieren.

Three­ma ist qua­si eine Whats­App-Alter­na­ti­ve mit dem Sitz in der Schweiz und einer Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­se­lung. Mit die­sem Mes­sen­ger kann man Bil­der, Text­nach­rich­ten, Sprach­nach­rich­ten sowie sei­nen Stand­ort und Vide­os versenden.

Bis­her hat­te der Mes­sen­ger aber noch kei­ne Mög­lich­keit ange­bo­ten, auch Anru­fe anzu­bie­ten. Bei Whats­App ist dies bei­spiels­wei­se schon seit Anfang 2015 mög­lich und das kos­ten­frei. Die Anru­fe wer­den über das Inter­net abgewickelt.

Aber seit eini­ger Zeit ist es bei Three­ma mög­lich, in einer offe­nen Beta sol­che Anru­fe bei sei­nen Kon­tak­ten durch­zu­füh­ren. Die Beta stand für die Android‑, sowie für die iOS-App zur Ver­fü­gung. Dort hat­te man die Mög­lich­keit, aus­gie­big das kom­men­de Fea­ture für alle aus­zu­pro­bie­ren und gege­be­nen­falls Fee­back und Feh­ler melden.

Nun hat man aber ver­lau­ten las­sen, dass genau die­ses Fea­ture nun für alle zur Ver­fü­gung steht. Man muss sich also nicht (mehr) in der besag­ten Beta befin­den, um es nut­zen zu kön­nen. Die Anru­fe sind – so wie alles ande­re über dem Mes­sen­ger – ver­schlüs­selt und kostenfrei.

Das Beson­de­re bei den Three­ma-Anru­fen ist, dass die Nut­zer nicht über die (eige­ne) Ruf­num­mer iden­ti­fi­ziert wer­den. Anders als bei den Anbie­tern wird nicht die eige­ne Ruf­num­mer über­mit­telt, son­dern die zufäl­lig erzeug­te Threema-ID.

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