Afgha­ni­stan: Anschlag auf rus­si­sche Bot­schaft in Kabul

Kreuz - Christentum - Flur - Türe - KrankenhausFoto: Kreuz in einem Krankenhaus, Urheber: dts Nachrichtenagentur

In der afgha­ni­schen Haupt­stadt Kabul ist am Mon­tag ein Selbst­mord­an­schlag auf die rus­si­sche Bot­schaft ver­übt worden.

Dabei sei­en min­des­tens zwei Bot­schafts­mit­ar­bei­ter getö­tet wor­den, teil­te das rus­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­um mit. Min­des­tens elf wei­te­re Men­schen sol­len ver­letzt wor­den sein. Ob es neben den Mit­ar­bei­tern noch wei­te­re Tote gab, war zunächst unklar. Der Anschlag hat­te sich kurz vor 11:00 Uhr Orts­zeit (08:30 Uhr deut­scher Zeit) ereignet.

Ein Mann hat­te dabei in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Ein­gang der Bot­schaft einen Spreng­satz gezün­det. Zu dem Zeit­punkt sol­len zahl­rei­che Men­schen vor Ort gewe­sen sein. In Afgha­ni­stan kommt es immer wie­der zu Selbst­mord­an­schlä­gen – dar­an änder­te auch die Macht­über­nah­me der Tali­ban nichts. Zu der Atta­cke am Mon­tag bekann­te sich zunächst nie­mand. Russ­land ist eines von nur weni­gen Län­dern, die in Kabul noch eine diplo­ma­ti­sche Ver­tre­tung haben.

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