Afri­ka: Deut­sche Post will mehr EU-Hil­fe für bei Impfungen

Deutsche Post - Logistik - Postunternehmen - Gebäude - SchildFoto: Deutsches Logistik- und Postunternehmen Deutsche Post; Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Vor­stands­chef der Deut­schen Post lobt die Fort­schrit­te beim Imp­fen gegen Coro­na, for­dert aber mehr Unter­stüt­zung für ärme­re Länder.

„Ich fin­de es sen­sa­tio­nell, wie weit wir in Euro­pa bereits mit den Imp­fun­gen vor­an­ge­kom­men sind, wäh­rend wir gleich­zei­tig soli­da­risch sind und Impf­stoff aus der EU expor­tie­ren”, sag­te er der „Welt am Sonn­tag”. Deutsch­land habe die Chan­ce, im Som­mer mit dem The­ma durch zu sein. „Spä­tes­tens dann ist es unse­re Ver­pflich­tung, den ärme­ren Regio­nen dabei zu hel­fen, das Glei­che zu tun”, so Appel. Die Euro­päi­sche Uni­on müs­se sich auf die Fah­ne schrei­ben, Afri­ka bei den Imp­fun­gen zu hel­fen und gege­be­nen­falls den Impf­stoff zu bezah­len. „Die­se viel­leicht 50 Mil­li­ar­den Euro müss­te sich die EU leis­ten kön­nen”. Die USA, so Appel, soll­ten das Glei­che für Latein- und Süd­ame­ri­ka tun und die wohl­ha­ben­den Län­der Asi­ens für ihren Kontinent.

Die Post selbst will so rasch es geht mit dem Imp­fen der eige­nen Beleg­schaft star­ten. „Unse­re Betriebs­ärz­te sind gut vor­be­rei­tet, sodass wir jeder­zeit mit einem Vor­lauf von weni­ger als einer Woche begin­nen kön­nen”, sag­te Appel. Die Post wür­de allen 570.000 Beschäf­tig­ten welt­weit eine Imp­fung anbie­ten und das auch auf eige­ne Rechnung.

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