BDFU: Fahr­schu­len ver­zeich­nen hohe Nach­fra­ge von Migranten

Fahrschule - Auto - Straße - Laterne - FahrschulwagenFoto: Sicht auf ein Fahrzeug einer Fahrschule, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Deutsch­lands Fahr­schu­len berei­ten zuneh­mend vie­le Migran­ten auf die Füh­rer­schein­prü­fung vor.

„Nach dem Flücht­lings­zu­zug der ver­gan­ge­nen Jah­re wer­den die Fahr­schu­len nun über­rannt”, sag­te der Vor­sit­zen­de des Bun­des­ver­bands deut­scher Fahr­schul­un­ter­neh­men (BDFU), Rai­ner Zelt­wan­ger, der „Welt am Sonn­tag”. Vie­le Flücht­lin­ge mach­ten einen Füh­rer­schein, „um ihre Chan­cen auf dem Arbeits­markt zu stei­gern und bei­spiels­wei­se als Paket­bo­te arbei­ten zu kön­nen”, so der BDFU-Vor­sit­zen­de weiter.

Bei eini­gen Anbie­tern sei es der­zeit schwer, an einen Platz zu kom­men. „Die meis­ten Fahr­schu­len sind der­zeit voll aus­ge­las­tet”, sag­te Zelt­wan­ger, der in Stutt­gart eine gro­ße Fahr­schu­le betreibt. Grund für den Eng­pass sei nicht nur die uner­war­tet hohe Nach­fra­ge von­sei­ten der Flücht­lin­ge, son­dern auch der sich ver­schär­fen­de Fach­kräf­te­man­gel unter den Fahr­leh­rern, der das Ange­bot verknappt.

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