Ber­lin: Aus­wär­ti­ges Amt kri­ti­siert nord­ko­rea­ni­sche Raketentests

Auswärtiges Amt - Schild - Adler - GebäudeFoto: Auswärtiges Amt, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Das Aus­wär­ti­ge Amt hat den Test meh­re­rer bal­lis­ti­scher Kurz­stre­cken­ra­ke­ten durch Nord­ko­rea scharf kritisiert.

Mit dem Test habe Nord­ko­rea erneut gegen sei­ne Ver­pflich­tun­gen aus ein­schlä­gi­gen Reso­lu­tio­nen des UN-Sicher­heits­rats ver­sto­ßen, sag­te eine Spre­che­rin des Aus­wär­ti­gen Amts am Mon­tag. Es sei bereits der zwei­te Test inner­halb einer Woche gewesen.

Damit gefähr­de Nord­ko­rea die inter­na­tio­na­le Sicher­heit in „unver­ant­wort­li­cher Wei­se”, so die Spre­che­rin wei­ter. „Das hat die Bun­des­re­gie­rung am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag auch im Sicher­heits­rat der Ver­ein­ten Natio­nen deut­lich gemacht, der sich auf Antrag Deutsch­lands, Frank­reichs und des Ver­ei­nig­ten König­reichs mit den jüngs­ten Rake­ten­tests Nord­ko­reas befasst hat.” Der ost­asia­ti­sche Staat blei­be zur „kom­plet­ten, unum­kehr­ba­ren und über­prüf­ba­ren” Been­di­gung sei­ner Pro­gram­me zur Ent­wick­lung von Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen und bal­lis­ti­schen Rake­ten verpflichtet.

Man for­de­re Nord­ko­rea dazu auf, „sei­ne völ­ker­recht­li­chen Ver­pflich­tun­gen ein­zu­hal­ten, ins­be­son­de­re kei­ne wei­te­ren bal­lis­ti­schen Rake­ten zu tes­ten, sowie das Ange­bot der USA zur Wie­der­auf­nah­me der von Nord­ko­rea abge­bro­che­nen Ver­hand­lun­gen anzu­neh­men”, so das Aus­wär­ti­ge Amt.

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