Ber­lin: Schreck­schuss­waf­fen-Ver­brei­tung soll redu­ziert werden

Sportwaffen - Waffen - Gitter - Laden - Geschäft - Waffengeschäft - PflanzenFoto: Sicht auf Sportwaffen, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Bun­des­re­gie­rung soll prü­fen, ob das Benut­zen von Schreck­schuss­waf­fen deut­lich ein­ge­schränkt wer­den kann.

Einen ent­spre­chen­den Antrag bringt der Ber­li­ner Innen­se­na­tor Andre­as Gei­sel auf der Innen­mi­nis­ter­kon­fe­renz in die­ser Woche ein, berich­tet die „Welt am Sonn­tag”. Es gehe dar­um, „die lega­le und ille­ga­le Ver­brei­tung und Nut­zung vor allem von Schreck­schuss­waf­fen, aber auch Reiz­gas- und Signal­waf­fen, deut­lich zu redu­zie­ren”, sag­te Gei­sel der „Welt am Sonntag”.

Der SPD-Poli­ti­ker beklagt eine stei­gen­de Zahl von Straf­ta­ten im Zusam­men­hang mit Schreck­schuss­pis­to­len, beson­ders beim ver­gan­ge­nen Sil­ves­ter­fest. Auch Feu­er­wehr­leu­te wür­den damit bedroht. Ins­ge­samt 430 Straf­ta­ten wur­den 2019 gezählt.

Vie­le Schreck­schuss­pis­to­len kön­ne man der­zeit ohne beson­de­re Erlaub­nis kau­fen, sag­te Gei­sel. Die Innen­mi­nis­ter­kon­fe­renz soll einen Prüf­auf­trag für das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um beschlie­ßen. Dies soll klä­ren, ob Ände­run­gen im Waf­fen­recht zu einer stär­ke­ren Regle­men­tie­rung bun­des­weit füh­ren könnten.

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