Bio­n­tech: Impf­schutz nach neun Mona­ten noch sehr hoch

BioNTech SE - Forschungsinstitut - An der Goldgrube - MainzFoto: Forschungsinstitut BioNTech SE auf der An der Goldgrube (Mainz), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bio­n­tech-Chef Ugur Sahin hält sei­nen Impf­stoff trotz der Impf­durch­brü­che für sehr wirksam.

Die Abnah­me des Impf­schut­zes begin­ne „ab dem vier­ten Monat”, kürz­lich ver­öf­fent­lich­te Stu­di­en aber zeig­ten, dass der Schutz vor einer schwe­ren Erkran­kung noch bis zum neun­ten Monat sehr hoch sei, sag­te er der „Bild am Sonn­tag”. Sahin sprach sich für Auf­fri­schungs­imp­fun­gen aus: „Ein Boos­ter schützt zum einen den Geimpf­ten sehr gut vor Erkran­kung, er hilft aber auch, wei­te­re Anste­ckungs­ket­ten zu unter­bre­chen”. Das kön­ne uns über den anste­hen­den schwie­ri­gen Win­ter helfen.

Der Bio­n­tech-Chef for­der­te die Ärz­te auf, beim Boos­tern fle­xi­bel vor­zu­ge­hen: „Es wäre wün­schens­wert, in Pra­xen oder Impf­zen­tren so prag­ma­tisch wie mög­lich vor­zu­ge­hen und nicht Men­schen unge­impft nach Hau­se zu schi­cken, obwohl man sie unpro­ble­ma­tisch imp­fen könn­te.” Sahin rech­net in Zukunft mit jähr­li­chen Auf­fri­schungs­imp­fun­gen. „Wich­tig ist die Tat­sa­che, dass die drit­te Imp­fung den Schutz wie­der anhebt. Ent­spre­chend erwar­ten wir, dass er län­ger anhält als der Schutz nach der Dop­pel­imp­fung und nach­fol­gen­de Auf­fri­schimp­fun­gen viel­leicht nur jedes Jahr – ähn­lich wie bei Influ­en­za – gebraucht werden”.

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