Bun­des­wehr: Jedem Kom­man­deur 25.000 Euro Hand­geld bereitgestellt

Soldaten - BundeswehrFoto: Sicht auf Soldaten von der Bundeswehr, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bun­des­wehr­sol­da­ten sol­len klei­ne Aus­rüs­tungs­män­gel ab sofort in Eigen­re­gie schnel­ler besei­ti­gen kön­nen. Das Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um habe 376 Per­so­nen jeweils 25.000 Euro Hand­geld bereitgestellt.

Dies berich­tet das Nach­rich­ten­ma­ga­zin Focus. Mit dem Geld soll­ten unter ande­rem klei­ne Repa­ra­tu­ren sofort durch­ge­führt und bezahlt wer­den. Bis­her gab es nur bei der Mari­ne soge­nann­te Hand­kas­sen mit oft weni­ger als 1.000 Euro. Das Minis­te­ri­um reagie­re mit dem Hand­geld auf den Unmut vie­ler Sol­da­ten über mona­te­lan­ge War­te­zei­ten bei Bestel­lun­gen und Repa­ra­tur­auf­trä­gen, hieß es.

Es sei nun mög­lich, bei­spiels­wei­se drin­gend benö­tig­te Hand­staub­sauger für Pan­zer direkt im Bau­markt zu kau­fen und nicht mehr den umständ­li­chen und lang­wie­ri­gen Weg über die Bun­des­wehr-inter­ne Beschaf­fung zu gehen, hieß es wei­ter. „Kom­man­deu­re müs­sen kom­man­die­ren, also ihren Ver­band füh­ren. Dazu brau­chen sie mehr Ent­schei­dungs­spiel­raum und Res­sour­cen. Wir dele­gie­ren also Ver­ant­wor­tung und geben das nöti­ge Ver­trau­en dazu”, sag­te der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär im Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um, Tho­mas Sil­ber­horn (CSU), dem Nach­rich­ten­ma­ga­zin Focus. Das Pro­jekt läuft zunächst bis Früh­jahr 2020 und soll dann eva­lu­iert werden.

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