Desta­tis: Zahl der Ein­per­so­nen­haus­hal­te deut­lich gestiegen

Friesenplatz - Kölner Dom - Köln-Altstadt/InnenstadtFoto: Friesenplatz mit Sicht auf den Kölner Dom (Köln-Altstadt/Innenstadt)

Die Zahl der Ein­per­so­nen­haus­hal­te in Deutsch­land ist seit 1991 um 46 Pro­zent gestiegen.

Im ver­gan­ge­nen Jahr gab es 41,4 Mil­lio­nen pri­va­te Haus­hal­te in Deutsch­land, teil­te das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt (Desta­tis) am Diens­tag mit. Ein­per­so­nen­haus­hal­te hat­ten mit 42 Pro­zent den größ­ten Anteil.

Damit leb­ten rund 17,3 Mil­lio­nen Men­schen oder etwa jede fünf­te Per­son in Deutsch­land in einem Ein­per­so­nen­haus­halt. In 58 Pro­zent der Haus­hal­te (24 Mil­lio­nen) leb­ten zwei oder mehr Per­so­nen. Unter den Mehr­per­so­nen­haus­hal­ten hat­ten Zwei­per­so­nen­haus­hal­te mit 34 Pro­zent aller Haus­hal­te den größ­ten Anteil. Drei­per­so­nen­haus­hal­te mach­ten zwölf Pro­zent und Vier­per­so­nen­haus­hal­te neun Pro­zent aus. Nur in drei Pro­zent der Haus­hal­te leb­ten fünf oder mehr Personen.

Damit hielt der lang­fris­ti­ge Trend zu klei­ne­ren Haus­hal­ten an: Von 1991 bis 2018 ging die durch­schnitt­li­che Haus­halts­grö­ße von 2,27 Per­so­nen auf 1,99 Per­so­nen zurück. Im Ver­gleich mit dem Jahr 1991, in dem es 35,3 Mil­lio­nen Haus­hal­te gab, nahm die Zahl der Haus­hal­te um 17 Pro­zent zu. Beson­ders ste­chen hier die Ein­per­so­nen­haus­hal­te her­vor, deren Anzahl um 46 Pro­zent stieg, so die Sta­tis­ti­ker. Aber auch die Zahl der Zwei­per­so­nen­haus­hal­te stieg um 29 Pro­zent. Haus­hal­te mit drei oder mehr Per­so­nen haben im Zeit­ver­lauf hin­ge­gen um 20 Pro­zent abgenommen.

Im Zeit­ver­gleich zähl­te der Mikro­zen­sus im Jahr 1991 etwa 80,2 Mil­lio­nen Haus­halts­mit­glie­der am Haupt- und Neben­wohn­sitz in Pri­vat­haus­hal­ten. Für das Jahr 2018 stieg die Zahl um drei Pro­zent auf 82,5 Millionen.

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