Deut­sche Bank: Unter­neh­men stellt sich auf stei­gen­de Zin­sen ein

Deutsche Bank - HauptsitzFoto: Sicht auf den Hauptsitz der Deutsche Bank, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Fabri­zio Cam­pel­li hofft auf stei­gen­de Zin­sen, damit das Geschäft stär­ker zu den ambi­tio­nier­ten Kon­zern­zie­len beiträgt.

„Wenn die Zin­sen wie­der anzie­hen, wer­den das Pri­vat­kun­den­ge­schäft und die Unter­neh­mens­bank zusätz­lich pro­fi­tie­ren, weil das Zins­er­geb­nis wie­der anstei­gen wird”, sag­te Cam­pel­li dem „Spie­gel”. „Wir wol­len unse­ren Plan auch dann erfül­len, wenn die Zin­sen auf dem aktu­el­len Niveau blei­ben”. Mit Blick auf den Gewinn­bei­trag domi­niert bis­lang das Investmentbanking.

Die Kapi­tal­markt­spar­te ver­dien­te 2020 fast das Drei­fa­che des­sen, was die drei ande­ren Kern­spar­ten Pri­vat­kun­den, Fir­men­kun­den und Ver­mö­gens­ver­wal­tung abwar­fen. 2020 erziel­te die Bank ein den Aktio­nä­ren zure­chen­ba­res Net­to­er­geb­nis von 113 Mil­lio­nen Euro. Das muss bis 2022 auf min­des­tens vier Mil­li­ar­den Euro stei­gen, damit der Kon­zern wie ver­spro­chen eine Eigen­ka­pi­tal­ren­di­te von acht Pro­zent erwirt­schaf­ten kann. Sie betrug 2020 nur 0,2 Prozent.

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