Euro­päi­sche Kom­mis­si­on: Regis­trie­run­gen für WiFi4EU-Pro­jekt gestartet

Europäische Kommission

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on star­tet nun die Regis­trie­run­gen für Städ­te und Gemei­nen, die sich für das WiFi4EU-Pro­jekt inter­es­sie­ren. Zuge­las­se­ne Teil­neh­mer erhal­ten von der EU finan­zier­te Hot Spots.

Mit dem Pro­jekt WiFi4EU möch­te die Euro­päi­sche Uni­on bis 2020 die WLAN-Ver­füg­bar­keit als offe­ner und kos­ten­frei­er Hot Spot in der gan­zen EU ermög­li­chen. Städ­te und Gemei­ne kön­nen sich nun für das Pro­jekt registrieren.

Zur Zeit ste­hen rund 1.000 „Gut­schei­ne” zur Ver­fü­gung, die die Städ­te und Gemei­ne für die Rea­li­sie­rung des Hot Spots ein­lö­sen kön­nen. Ein Gut­schein hat ein Gegen­wert von 15.000 Euro.

Damit sol­len bei­spiels­wei­se kos­ten­freie WLAN-Hot Spots in Biblio­the­ken, Muse­en, öffent­li­che Parks oder auch öffent­li­che Plät­ze errich­tet wer­den. Mit dem Gut­schein kann man das Vor­ha­ben rea­li­sie­ren, die danach anfal­len­den Hal­te­kos­ten müs­sen die Städ­te und Gemei­ne jedoch selbst tragen.

Der Frei­staat Bay­ern hat mit Bay­ernW­LAN ein ver­gleich­ba­res Pro­jekt. Bay­ern soll bis 2020 soll zum ers­ten Bun­des­land mit einem kos­ten­lo­sen und flä­chen­de­cken­den WLAN-Netz wer­den. Bis dahin sol­len ins­ge­samt 20.000 Hot­spots bei Behör­den, in Kom­mu­nen und bei tou­ris­ti­schen Zie­len instal­liert werden.

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