Home­of­fice: Gro­ße Koali­ti­on plant neue Pauschale

Tastatur - Hände - Finger - Notebook - Laptop - TastenFoto: Sicht auf eine Tastatur, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Gro­ße Koali­ti­on plant auf­grund der Coro­na­kir­se die Ein­füh­rung einer steu­er­li­chen Homeoffice-Pauschale.

Die Finanz­po­li­ti­ker von Uni­on und SPD hät­ten eine ent­spre­chen­de Eini­gung erzielt, berich­tet die „Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung”. Die Steu­er­pau­scha­le soll dem­nach fünf Euro je Tag sowie höchs­tens 600 Euro im Jahr betra­gen. Der Vor­sit­zen­de der Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft Ver­di, Frank Wer­ne­ke, begrüß­te die Plä­ne der Koali­ti­on. Er for­der­te aller­dings, dass die­se Pau­scha­le zusätz­lich zum Arbeits­neh­mer­pausch­be­trag gel­ten müs­se. Die Arbeit­neh­mer dürf­ten durch die Tätig­keit im Home­of­fice kei­ne finan­zi­el­len Nach­tei­le erlei­den, sag­te Wer­ne­ke dem „Redak­ti­ons­netz­werk Deutschland”.

Um kurz­fris­tig Ent­las­tung für die Betrof­fe­nen zu schaf­fen, sei daher eine Steu­er­pau­scha­le in der geplan­ten Höhe von bis zu 600 Euro der rich­ti­ge Weg – aller­dings zusätz­lich zu den gel­ten­den Wer­bungs­kos­ten. „Andern­falls droht die Erleich­te­rung für vie­le Betrof­fe­ne im Wer­bungs­kos­ten-Pausch­be­trag von 1.000 Euro unter­zu­ge­hen”, so der Gewerk­schafts­vor­sit­zen­de wei­ter. „Unge­ach­tet des­sen betrach­ten wir die Ein­rich­tung von geeig­ne­ten Arbeits­plät­zen aber als Auf­ga­be der Arbeit­ge­ber”, füg­te Wer­ne­ke hinzu.

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