RKI: Coro­na-Hos­pi­ta­li­sie­rungs­in­zi­denz sinkt auf 4,35

Krankenhaus - Flur - Gang - Krankenhausflur - Tropf - TürenFoto: Ein Tropf auf einem Krankenhausflur, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die bun­des­wei­te Hos­pi­ta­li­sie­rungs­ra­te für Coro­na-Infi­zier­te ist kurz vor Weih­nach­ten wei­ter gesunken.

Das RKI mel­de­te am Frei­tag­mor­gen zunächst 4,35 Ein­wei­sun­gen pro 100.000 Ein­woh­ner in den zurück­lie­gen­den sie­ben Tagen (Don­ners­tag ursprüng­lich: 4,55, Frei­tag letz­ter Woche ursprüng­lich 5,10). Es han­delt sich um die jeweils vor­läu­fi­gen Zah­len, die stets nach­träg­lich noch nach oben kor­ri­giert wer­den, da man­che Ein­wei­sun­gen erst spä­ter gemel­det werden.

Am höchs­ten ist die Hos­pi­ta­li­sie­rungs­in­zi­denz laut der vor­läu­fi­gen Daten in Thü­rin­gen (16,55). Dahin­ter fol­gen Sach­sen-Anhalt (8,94), Meck­len­burg-Vor­pom­mern (8,57), Sach­sen (8,21), Bran­den­burg (6,87) und Bre­men (6,32). Bei Raten zwi­schen 3 und 6 lie­gen Bay­ern (3,84), Baden-Würt­tem­berg (3,76), das Saar­land (3,66), Nord­rhein-West­fa­len (3,54), Hes­sen (3,43), Schles­wig-Hol­stein (3,40), Ber­lin (3,17) und Rhein­land-Pfalz (3,12). Ham­burg (2,48) und Nie­der­sach­sen (2,29) befin­den sich unter der 3er-Gren­ze. In der Alters­grup­pe 0–4 Jah­re liegt die Hos­pi­ta­li­sie­rungs­in­zi­denz bun­des­weit vor­läu­fig bei 2,02, in der Alters­grup­pe 5–14 Jah­re bei 1,33, in der Alters­grup­pe 15–34 Jah­re bei 1,78, in der Alters­grup­pe 35–59 Jah­re bei 2,64, in der Alters­grup­pe 60–79 Jah­re bei 7,24 und bei den Über-80-Jäh­ri­gen bei 17,25 Kran­ken­haus­ein­wei­sun­gen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner.

Bund und Län­der hat­ten sich dar­auf ver­stän­digt, dass ab einer Hos­pi­ta­li­sie­rungs­in­zi­denz von 3,0 die 2G-Regel flä­chen­de­ckend gilt. Ab 6,0 kommt 2G-Plus, ab 9,0 sol­len wei­te­re Maß­nah­men ergrif­fen werden.

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