IG-Metall: War­nung vor mas­si­vem Stel­len­ab­bau in der Autoindustrie

Auspuff - Auto - StraßeFoto: Sicht auf den Auspuff eines Fahrzeugs, Urheber: dts Nachrichtenagentur

IG-Metall-Chef Jörg Hof­mann warnt Poli­tik und Wirt­schaft davor, den Anschluss bei der Elek­tro­mo­bi­li­tät zu verlieren.

„Wenn die Poli­tik schläft, könn­ten bis 2030 mehr als 100.000 Jobs ver­lo­ren gehen”, sag­te er der „Bild” (Diens­tag­aus­ga­be). „Wenn wir aber mas­siv Lade­säu­len bau­en, in Bat­te­rie­zell­fa­bri­ken und Recy­cling inves­tie­ren, Unter­neh­men davon abhal­ten, alles in Bil­lig­lohn­län­der zu ver­la­gern und die Men­schen aktiv wei­ter­bil­den, dann kann die Trans­for­ma­ti­on ein Erfolgs­mo­dell wer­den”, so Hof­mann weiter.

Auch Audi-Chef Mar­kus Dues­mann erwar­tet star­ke Ver­än­de­run­gen auf dem Auto­markt. Es wer­de „sicher Kon­so­li­die­run­gen geben”, sag­te er dem Nach­rich­ten­ma­ga­zin Focus. „Ich glau­be nicht, dass jeder Auto­mo­bil­her­stel­ler auf der Welt die nöti­ge finan­zi­el­le Kraft hat”.

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