ILA: Bun­des­wehr bezahlt 2 Mil­lio­nen Euro für Messeauftritt

Soldat - Bundeswehr - Bundeswehrsoldat - Wiese - UniformFoto: Sicht auf einen Bundeswehr-Soldaten, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Für ihren Auf­tritt auf der Inter­na­tio­na­len Luft- und Raum­fahrt­aus­stel­lung hat die Bun­des­wehr vor­aus­sicht­lich knapp zwei Mil­lio­nen Euro ausgegeben.

Im Geschäfts­be­reich des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums sei eine Ober­gren­ze von rund 1,98 Mil­lio­nen Euro fest­ge­legt wor­den, so die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf eine Klei­ne Anfra­ge der Links­frak­ti­on. Mit Stand vom 25. Juli 2022 sei­en bereits rund 1,2 Mil­lio­nen Euro „kas­sen­wirk­sam ver­aus­gabt” wor­den wie es hieß, dar­un­ter für die Anmie­tung der Aus­stel­lungs­flä­chen rund 578.000 Euro, für den Mes­se­bau rund 357.000 Euro, sowie die Anmie­tung von Unter­künf­ten für das Funk­ti­ons­per­so­nal rund 218.000 Euro. Die Schluss­ab­rech­nung lie­ge aber noch nicht vor und es sei mit wei­te­ren Aus­ga­ben in Höhe von rund 500.000 Euro zu rech­nen. Eine vali­de Aus­sa­ge zu den Gesamt­aus­ga­ben für die ILA 2022 sei daher zur­zeit noch nicht möglich.

Wie es in der Ant­wort wei­ter heißt, hat die Bun­des­wehr eine Rei­he von Waf­fen­sys­te­men auf der ILA aus­ge­stellt, dar­un­ter unter ande­rem Kampf­flug­zeu­ge vom Typ Tor­na­do und Euro­figh­ter, den Kampf­hub­schrau­ber vom Typ Tiger, das Trans­port­flug­zeug vom Typ A400M und das Patri­ot-Flug­ab­wehr­ra­ke­ten­sys­tem. Betei­ligt waren an der Aus­stel­lung ins­ge­samt 758 Bun­des­wehr­an­ge­hö­ri­ge. Die ILA fand vom 22. Juni bis 26. Juni in Ber­lin statt.

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