Intel: Unter­neh­men will Chip­fa­brik in Mag­de­burg bauen

Facebook - Computer - Notebook - Laptop - Person - Website - InternetFoto: Facebook-Nutzer am Computer, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der US-Halb­lei­ter­her­stel­ler Intel will in Sach­sen-Anhalts Lan­des­haupt­stadt Mag­de­burg eine gro­ße Chip­fa­brik bauen.

Es gebe Plä­ne zur Inves­ti­ti­on von anfäng­lich 17 Mil­li­ar­den Euro in die soge­nann­te „Megafa­brik”, teil­te das Unter­neh­men am Diens­tag mit. Ins­ge­samt will der Kon­zern nach eige­nen Anga­ben in den nächs­ten zehn Jah­ren „bis zu 80 Mil­li­ar­den Euro” in der Euro­päi­schen Uni­on inves­tie­ren. Die Inves­ti­tio­nen sol­len neben Deutsch­land in Frank­reich, Irland, Ita­li­en, Polen und Spa­ni­en statt­fin­den. EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin Ursu­la von der Ley­en begrüß­te die Plä­ne. Die­se sei­en eine „ers­te gro­ße Errun­gen­schaft im Rah­men des EU-Chips-Acts”, schrieb sie am Diens­tag bei Twitter.

Um die neue Chip­fa­brik hat­te es zuletzt einen har­ten Kon­kur­renz­kampf zwi­schen meh­re­ren Stand­or­ten gege­ben. Lan­ge galt Dres­den als Favo­rit, die säch­si­sche Lan­des­haupt­stadt ging aber leer aus. Der Bau der Fabrik in Mag­de­burg soll in der ers­ten Jah­res­hälf­te 2023 begin­nen. Die Pro­duk­ti­on soll laut Intel 2027 in Betrieb gehen.

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