Mal­lor­ca: Streit über Urlaub empört die Immobilienbranche

Vermietung - Schild - Vermietungs-Schild - Büro - Äste - Bäume - GebäudeFoto: Vermietungs-Schild, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Nach dem Coro­na-Gip­fel hat die Immo­bi­li­en­bran­che mit Unver­ständ­nis auf den Streit zu den Rei­se­rück­keh­rern reagiert.

„Wie kann man stun­den­lang über Mal­lor­ca reden, wenn im Han­del und in der Hotel-Bran­che täg­lich Exis­ten­zen zer­stört wer­den”, sag­te Andre­as Matt­ner, Prä­si­dent des Zen­tra­len Immo­bi­li­en Aus­schus­ses, den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe. Er warf den Spit­zen­ver­tre­tern von Bund und Län­dern eine fal­sche Prio­ri­tä­ten­set­zung vor: „Statt alter­na­ti­ve Stra­te­gien zu erör­tern, wie sie in vie­len Staa­ten der Welt erfolg­reich gefah­ren wer­den, wur­de über den Neben­kriegs­schau­platz Mal­lor­ca hef­tig gestrit­ten”, sag­te Mattner.

Für etwas Hoff­nung sorgt beim ZIA, der vie­le Ver­mie­ter von Hotel- und Gewer­be­flä­chen ver­tritt, die Aus­sicht auf wei­te­re Hil­fen. „Letzt­lich wer­den in weni­gen Sät­zen am Ende des Beschlus­ses vage zusätz­li­che Hilfs­pro­gram­me erwähnt. Die­se müs­sen nun zügig kon­kret aus­ge­stal­tet und unbü­ro­kra­tisch aus­ge­zahlt wer­den”, for­der­te Mattner.

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