Poli­tik: Bran­den­burgs CDU-Chef will Minis­ter­pos­ten für Ostdeutsche

Deutschlandflagge - Reichstagsgebäude - Deutscher Bundestag - Parlament - BerlinFoto: Deutschlandflagge vor dem Reichstagsgebäude (Berlin), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die gerin­ge Anteil ost­deut­scher Poli­ti­ker im Bun­des­ka­bi­nett ist nach Ansicht von Bran­den­burgs CDU-Chef Ingo Senf­t­le­ben ein Grund für die Frus­tra­ti­on der Bür­ger in Ostdeutschland.

„Wenn die CSU wie selbst­ver­ständ­lich drei Minis­ter­pos­ten im Bun­des­ka­bi­nett ver­langt, und nun auch das Saar­land drei Minis­te­ri­en besetzt, hat der Osten auch das Recht dazu”, sag­te Senf­t­le­ben der „Rhei­ni­schen Post” (Mon­tags­aus­ga­be). Der Osten wer­de nicht stark genug abge­bil­det an der Spit­ze der Bun­des­re­gie­rung und der Bun­des­par­tei, sag­te der CDU-Spit­zen­kan­di­dat für die Land­tags­wahl am 1. September.

30 Jah­re nach dem Mau­er­fall müs­se den Ost­deut­schen end­lich die Sicher­heit gege­ben wer­den, dass sie mit den West­deut­schen auf Augen­hö­he und kei­ne Bür­ger zwei­ter Klas­se sei­en. „Auch weil das immer noch nicht über­all geschieht, ist die Stim­mung im Osten schlech­ter als im Wes­ten.” Die Ost­deut­schen könn­ten genau­so selbst­be­wusst auf­tre­ten wie die Bay­ern oder Nord­rhein-West­fa­len oder Saar­län­der, so Senftleben.

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