Poli­tik: CDU-Arbeit­neh­mer­flü­gel sieht VW-Initia­ti­ve als Vorbild

Volkswagenwerk - Volkswagen - Berliner Ring - WolfsburgFoto: Sicht auf das Volkswagenwerk auf der Straße "Berliner Ring" (Wolfsburg)

Der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der Christ­lich Demo­kra­ti­schen Arbeit­neh­mer­schaft hat die Unter­neh­men in Deutsch­land auf­ge­for­dert, der Initia­ti­ve des Volks­wa­gen-Kon­zerns gegen Frem­den­feind­lich­keit zu folgen.

Ob eine Gesell­schaft aus­ein­an­der drif­te, ent­schei­de sich häu­fig am Arbeits­platz, sag­te Bäum­ler dem „Han­dels­blatt”. „Mit der Betriebs­ver­ein­ba­rung „Part­ner­schaft­li­ches Ver­hal­ten am Arbeits­platz” sind die Sozi­al­part­ner bei VW ihrer Ver­ant­wor­tung für den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt gerecht gewor­den”, so der CDA-Vize weiter.

Die Unter­neh­men in Deutsch­land „soll­ten die­sem Bei­spiel fol­gen. Auch im Öffent­li­chen Dienst sind Per­so­nal­ver­ein­ba­run­gen nach dem Bei­spiel von VW ange­zeigt”, sag­te Bäum­ler. Der Auto­bau­er Volks­wa­gen will ein Zei­chen gegen Frem­den­feind­lich­keit setzen.

Die Betriebs­ver­ein­ba­rung über „Part­ner­schaft­li­ches Ver­hal­ten am Arbeits­platz” sei um einen ent­spre­chen­den Pas­sus ergänzt wor­den, teil­te ein VW-Spre­cher am Mitt­woch mit. „Äuße­run­gen, Ver­hal­tens­wei­sen und Sym­bo­le, die frem­den­feind­lich, extre­mis­tisch, anti­se­mi­tisch oder auf ande­re Wei­se men­schen­ver­ach­tend sind oder damit im Zusam­men­hang ste­hen, wider­spre­chen Respekt und Tole­ranz und ver­sto­ßen gegen die Grund­sät­ze die­ser Betriebs­ver­ein­ba­rung”, heißt es in der ergänz­ten Fas­sung der Vereinbarung.

Wie jedes Unter­neh­men sei VW ein Spie­gel der Gesell­schaft, des­we­gen bekom­me das The­ma Extre­mis­mus auch dort Auf­merk­sam­keit, erklär­te der Spre­cher. Der­ar­ti­gen Aus­fäl­len wol­le man vorbeugen.

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