Ter­mi­nal: Finanz­auf­sicht unter­sucht Pro­ble­me bei Kartenzahlungen

Portemonnaie - Geldbörse - Kreditkarte - Mastercard - 2263Foto: Herausragende Kreditkarte der Mastercard aus einem Portemonnaie

Die Pro­ble­me bei Kar­ten­zah­lun­gen in Deutsch­land rufen die Finanz­auf­sicht Bafin auf den Plan.

Die Behör­de habe umge­hend eine Abfra­ge unter mög­li­cher­wei­se betrof­fe­nen Zah­lungs­dienst­leis­tern gestar­tet, um ein bes­se­res Bild über das Aus­maß der Stö­rung zu erhal­ten, sag­te ein Bafin-Spre­cher dem „Han­dels­blatt” (Diens­tag­aus­ga­be). Zudem ste­he die Bafin mit der Bun­des­bank, dem Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik und den Zah­lungs­dienst­leis­tern Con­car­dis und Payo­ne in engem Aus­tausch zur aktu­el­len Lage. „Vor­ran­gig ist jetzt, eine schnellst­mög­li­che Lösung des Pro­blems für die betrof­fe­nen Händ­ler und deren Kun­den her­bei­zu­füh­ren”. Die Bun­des­bank erklär­te, der gleich­zei­ti­ge Aus­fall einer nen­nens­wer­ten Zahl von Bezahl­ter­mi­nals stel­le „einen gra­vie­ren­den Vor­fall für den Kar­ten­zah­lungs­ver­kehr dar”. Eine „sys­te­mi­sche Bedeu­tung für das Gesamt­sys­tem” sei zwar nicht gege­ben, die­se Stö­rung kön­ne aber das Ver­brau­cher­ver­trau­en beschädigen.

Die Bun­des­bank wer­de die Pan­ne nach Abschluss der Feh­ler­be­he­bung mit der deut­schen Kre­dit­wirt­schaft „grund­le­gend auf­ar­bei­ten”. Seit ver­gan­ge­nem Diens­tag sind Zah­lun­gen per Giro­card und Kre­dit­kar­te bei vie­len deut­schen Ein­zel­händ­lern und Tank­stel­len gestört. Grund dafür sind Pro­ble­me mit dem Kar­ten­le­se­ge­rät H5000. Es stammt genau­so wie die Soft­ware dar­auf vom US-Her­stel­ler Veri­fo­ne. Für die Zah­lungs­ab­wick­lung sor­gen Netz­be­trei­ber wie Con­car­dis und Payo­ne, die von der Bafin beauf­sich­tigt wer­den. Ob bei­de Fir­men eine Mit­schuld am Aus­fall tra­gen, lässt sich laut Bafin und Bun­des­bank noch nicht abschlie­ßend sagen. Veri­fo­ne unter­liegt nicht der Auf­sicht der Bafin.

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