Troisdorf: Zwei schwere Verkehrsunfälle sperrten die A59 neun Stunden

Duisburg Hauptbahnhof - Ehemaliger Güterbahnhof/Loveparade - Bundesautobahn 59Foto: Duisburg Hauptbahnhof (ehemaliger Güterbahnhof/Loveparade, Bundesautobahn 59), Urheber: Christoph Müller-Girod (CC BY-SA 2.0)

Auf der Bundesautobahn 59 ist aufgrund zwei schwerer Verkehrsunfälle neun Stunden lang am vergangenen Mittwoch gesperrt worden. Ein Gefahrgut-Transporter ist auf einen Sattelzug gefahren.

Ein Gefahrgut-Transporter der Marke Volvo ist am Mittwochmittag (14. November 2018) auf der Bundesautobahn 59 Höhe Anschlussstelle Spich auf einen Sattelzug aufgefahren. Der gerammte Iveco kollidierte infolgedessen mit drei weiteren Fahrzeugen. Auf der Gegenseite kam es daraufhin zu einem weiteren Auffahrunfall. Rettungswagen-Besatzungen fuhren zwei verletzte Insassen (27m, 21w) vorsorglich ins Krankenhaus.


Gegen 12:00 Uhr war der in Richtung Köln fahrende Unfallverursacher (31) aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Volvo auf den Iveco aufgefahren. Dessen Auflieger wurde losgerissen und verkeilte sich in dem Gefahrgut-Transporter, der leer unterwegs war. Der Iveco-Fahrer (54) touchierte daraufhin nach aktuellem Kenntnisstand einen Smart, einen Ford Transit und einen Mercedes, bevor er auf der Überholspur zum Stehen kam.

Auf dem Beschleunigungsstreifen in der Gegenrichtung Königswinter fuhr – mutmaßlich abgelenkt durch diesen Unfall – ein Golf-Fahrer (28) offenbar ungebremst auf ein stehendes Taxi auf.

Im Ursprungs-Unfall wurden der Volvo-Fahrer, der Ford Transit-Fahrer (27) und dessen Beifahrer (35) leicht verletzt. Ebenso der Golf-Fahrer, dessen Beifahrerin (21) schwere Verletzungen erlitt und stationär eingeliefert werden musste. Zur ambulanten Behandlung wurde auch der Smart-Fahrer (27) ins Krankenhaus gefahren.


Erst gegen 20:40 Uhr konnten die Sperrungen wieder aufgehoben werden. Bis dahin hatte sich ein Rückstau von sieben Kilometern Länge gebildet.

Den unverletzt gebliebenen Fahrer (79) der C-Klasse zeigten die Beamten wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen an: Er hatte wiederholt mitten im abgesperrten Unfallbereich Videoaufnahmen gefertigt und die Rettungs- und Unfallaufnahmearbeiten behindert. Seine Kamera stellten die Polizisten sicher.


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