Ber­lin: Bun­des­re­gie­rung lehnt Spen­de von Minis­ter­ge­häl­tern ab

Olaf Scholz - Angela Merkel - Horst Seehofer mit Koalitionsvertrag 2018-2021 - SPD - CDU - CSU - PolitikerFoto: Scholz, Merkel und Seehofer mit Koalitionsvertrag 2018-2021, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Bun­des­re­gie­rung lehnt eine Spen­de der Minis­ter­ge­häl­ter in der Coro­na­kri­se nach dem Vor­bild des öster­rei­chi­schen Kabi­netts ab.

„In der Bun­des­re­gie­rung gibt es der­zeit kein sol­ches Vor­ha­ben”, teil­te ein Regie­rungs­spre­cher der „Bild-Zei­tung” (Mitt­wochs­aus­ga­be) auf Anfra­ge mit. Am Mon­tag hat­te Öster­reichs Bun­des­kanz­ler Sebas­ti­an Kurz (ÖVP) ange­kün­digt, dass die Minis­ter sei­ner Regie­rungs­ko­ali­ti­on jeweils einen Net­to-Monats­lohn für wohl­tä­ti­ge Zwe­cke spen­den werden.

Kurz woll­te mit sei­nem Vor­stoß nach eige­ner Aus­sa­ge ein „Zei­chen des Zusam­men­halts” set­zen. Auch Bay­erns Minis­ter­prä­si­dent Mar­kus Söder (CSU) hat­te sich für einen sol­chen Schritt offen gezeigt, aller­dings ein gemein­sa­mes Vor­ge­hen der Minis­ter­prä­si­den­ten gefordert.

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