Brüs­sel: EU-Kom­mis­si­on schlägt Ölem­bar­go vor

Europese Commissie - Commission Europeenne - Gebäude - Europäische Kommission - Belgien - BrüsselFoto: Europäische Kommission in Brüssel (Belgien), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die EU-Kom­mis­si­on hat sich offen­bar auf ein neu­es Paket mit Russ­land-Sank­tio­nen geeinigt.

Die­ses sieht über­ein­stim­men­den Medi­en­be­rich­ten zufol­ge auch ein Ölem­bar­go vor. Unter­neh­men aus der EU sol­len dem­nach kein rus­si­sches Öl mehr impor­tie­ren dür­fen. Den Berich­ten zufol­ge soll es aber Über­gangs­fris­ten geben. Erst nach sechs Mona­ten soll es ein Import­ver­bot für Roh­öl geben, nach acht Mona­ten auch für Ölprodukte.

Aus­nah­me­re­ge­lun­gen soll es offen­bar für Ungarn und die Slo­wa­kei geben, die noch beson­ders abhän­gig von rus­si­schen Öllie­fe­run­gen sind. Dort sol­len die Impor­te noch bis Ende 2023 mög­lich sein. Ver­tre­ter der EU-Mit­glied­staa­ten sol­len sich am Mitt­woch erst­mals mit den neu­en Sank­tio­nen befas­sen. Eine Annah­me muss ein­stim­mig erfolgen.

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