Fri­days for Future: Alle Par­tei­en beim Kli­ma­schutz sei­en verlogen

Fridays for Future - Demonstration - Demonstranten - Umwelt - Klimaschutz - Plakate - BannerFoto: Eine Fridays for Future Demonstration, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Für Car­la Reem­ts­ma – Spre­che­rin von Fri­days for Future – sind die Wahl­kampf­pro­gram­me der Par­tei­en nicht ambi­tio­niert genug.

„Es gibt kei­ne Par­tei, die mit ihrem Pro­gramm das 1,5 Grad Ziel errei­chen kann”, sag­te Reem­ts­ma dem Nach­rich­ten­ma­ga­zin „Wat­son”. „Die kom­men­de Legis­la­tur­pe­ri­ode ist die letz­te, in der der Pro­zess ein­ge­lei­tet wer­den kann”. Die Par­tei­en führ­ten einen „ver­lo­ge­nen Wahl­kampf”: „Sie schrei­ben Kli­ma­schutz außen drauf, aber hal­ten wei­ter­hin an Gas als Brü­cken­tech­no­lo­gie fest oder pla­nen Auto­bah­nen”. Kon­kre­te Maß­nah­men blie­ben aus.

Dass die Grü­nen in ihrem Sofort­pro­gramm den Koh­le­aus­stieg bis 2030 fest­ge­hal­ten haben, sieht Reemstma als Schritt in eine rich­ti­ge Rich­tung, trotz­dem stellt sie klar: „Kli­ma­schutz darf sich nicht an einer Wahl fest­hal­ten. Wir brau­chen jetzt Maß­nah­men, die schnell und effek­tiv Emis­sio­nen sen­ken, wie den Aus­stieg aus den Sub­ven­tio­nie­run­gen von Koh­le und Gas und einen CO2-Preis von 180 Euro.” Eine posi­ti­ve Ent­wick­lung sieht Reem­ts­ma aber: „Gesamt­ge­sell­schaft­lich ist das Bewusst­sein für Kli­ma­schutz gestiegen”.

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