Grü­ne: Par­tei klagt über eine rech­te Schmutzkampagne

Annalena Charlotte Alma Baerbock - Grüne-PolitikerinFoto: Grüne-Politikerin Annalena Charlotte Alma Baerbock, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Grü­nen kla­gen über eine bun­des­wei­te Pla­kat­kam­pa­gne, in der die Par­tei hef­tig kri­ti­siert ist.

Auf den ers­ten Blick sehen die Pla­ka­te aus wie von den Grü­nen selbst, doch die abge­bil­de­ten Son­nen­blu­men ver­wel­ken neben Slo­gans wie „Ver­bo­te, Bevor­mun­dung, Steu­er­erhö­hung – Grü­n­er­Mist 2021”. „Die Kam­pa­gne hat mit Sicher­heit viel Geld gekos­tet, ist pro­fes­sio­nell gestal­tet und kup­fert ganz bewusst unser Design ab”, schrieb Bun­des­ge­schäfts­füh­rer Micha­el Kell­ner am Diens­tag in einer E‑Mail an Unter­stüt­zer, die der dts Nach­rich­ten­agen­tur vor­liegt. „Recht­lich kön­nen wir dage­gen nichts tun, aber ich sage Dir eins, und ich sage es deut­lich: Kei­ne Fake News Kam­pa­gne, kei­ne gefälsch­ten Zita­te oder Bil­der, kei­ne rech­te Des­in­for­ma­ti­on, kein noch so schmut­zi­ger Wahl­kampf wird uns auf­hal­ten”, schreibt Kellner.

Die Pla­ka­te hän­gen dem­nach seit Mon­tag bun­des­weit in vie­len Städ­ten. Spre­cher ist nach eige­nen Anga­ben ein frü­he­rer CDU- und CSU-Poli­ti­ker, dem auch eine Nähe zur AfD nach­ge­sagt wird. „Inter­net­auf­tritt und Groß­pla­ka­te sind aus Spen­den von Mit­tel­ständ­lern und enga­gier­ten Bür­gern finan­ziert, die sich zum Ziel gesetzt haben, ein ‘wei­te­res sozia­lis­ti­sches Groß­ex­pe­ri­ment auf deut­schem Boden‘ zu ver­hin­dern”, heißt es in einer Presseerklärung.

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