Impfpass: Rufe aus der CDU nach europäischer Einheitlichkeit

Impfpass - Impfausweis - Impfungen - COVID-19 - Coronavirus - Comirnaty - Februar 2021 - BonnFoto: Impfausweis mit aktueller Impfung gegen das Coronavirus (Bonn), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der gesundheitspolitische Sprecher im Europaparlament unterstützt den Vorschlag von Österreich, einen europäischen Impfpass einzuführen.

„Ich glaube, Sebastian Kurz liegt an der Stelle richtig. Wir brauchen einheitliche europäische Lösungen. Es kann ja nicht so sein, dass dann in jedem Mitgliedsland andere Ausweise gelten und man das nicht gegenseitig anerkennt“, sagte Liese am Donnerstag im RBB-Inforadio. Im kommenden Sommer werde die Situation anders sein als im vergangenen Sommer, so Liese weiter. „Selbst wenn nicht alle geimpft sind im kommenden Sommer, es werden sehr viele Menschen geimpft sein“.

Und deswegen werde es so sein, dass man, auch wenn man noch nicht an der Reihe gewesen sei, trotzdem reisen könne. „Dann aber mit Vorsichtmaßnahmen, wie im letzten Sommer, mit entsprechenden Testverpflichtungen“. Der Impfausweis sollte zusätzliche Freiheiten ermöglichen. „Wir sollten es nicht so organisieren, dass derjenige, der nicht geimpft ist, überhaupt nicht die Möglichkeit hat, zu reisen. Denn wenn wir jetzt nicht wirklich alles falsch machen, gemeinsam als Gesellschaft, dann wird es im Sommer jetzt besser sein, als im letzten Sommer“, so Liese.

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