Imp­fun­gen: Regie­rung prüft digi­ta­len Impfpass-Einführung

Internationale Bescheinigungen über Impfung und Impfbuch

Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um und das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um prü­fen offen­bar die bun­des­wei­te Ein­füh­rung eines digi­ta­len Impfpasses.

Das berich­tet das Por­tal „Busi­ness Insi­der”. Der Plan lau­tet dem­nach: Wer eine sol­che Kar­te erhält, für den gel­ten die Coro­na-Regeln zwar wei­ter, doch wenn bei­spiels­wei­se Restau­rants oder Fit­ness­stu­di­os wie­der öff­nen dür­fen, wären Betrei­ber in der Lage, nur Geimpf­ten Zugang zu gewäh­ren. Mit­hil­fe eines QR-Codes auf der Kar­te lie­ße sich der Name des Kar­ten­in­ha­bers und das jewei­li­ge Geburts­da­tum aus­le­sen. Stimmt bei­des mit dem Per­so­nal­aus­weis über­ein, bekommt man einen Tisch oder darf trainieren.

Vor­bild der Pass-Idee ist eine ent­spre­chen­de Scheck­kar­te im baye­ri­schen Land­kreis Alt­öt­ting. Sie ist frei­wil­lig. Nach einer Zweit­imp­fung erhal­ten Inter­es­sier­te kos­ten­los die Kar­te. Dar­auf ver­schlüs­selt gespei­chert sind Name, Geburts­da­tum, Wohn­ort und Foto des Geimpf­ten, Impf­stoff und die bei­den Impf­ter­mi­ne. Scannt der Geimpf­te den QR-Code, kann er die Daten auf dem Smart­pho­ne hin­ter­le­gen. Das Sys­tem sei fäl­schungs­si­cher, hieß es vom Landkreis.

Das Pro­blem, so heißt es laut „Busi­ness Insi­der” aus Krei­sen der Bun­des­re­gie­rung, sei die man­geln­de Kom­pa­ti­bi­li­tät des Alt­öt­tin­ger Sys­tems mit ande­ren euro­päi­schen Staa­ten. Hier bräuch­te es eine Lösung, an der man aber arbei­te. Mög­li­cher­wei­se die­se Woche könn­te es bereits eine Ent­schei­dung inner­halb der Bun­des­re­gie­rung dazu geben. Mög­li­cher­wei­se wird es zu einem Kurz­wett­be­werb für die bes­te Lösung kom­men, hieß es weiter.

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