Sil­ves­ter: Karl Lau­ter­bach will bun­des­wei­te Ausgangssperre

Böller - Feuewerk - Müll - Silvesternacht - Silvester - Öffentlicher PlatzFoto: Müll von Böller- und Feuerwerk nach der Silvesterparty, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der SPD-Gesund­heits­po­li­ti­ker Karl Lau­ter­bach for­dert für den Jah­res­wech­sel eine bun­des­wei­te Aus­gangs­sper­re wie in Frankreich.

„Ich fin­de eine Aus­gangs­sper­re, zum Bei­spiel ab 20:00 Uhr wie in Frank­reich, rich­tig und sinn­voll, um die Infek­ti­ons­zah­len zu sen­ken”, sag­te Lau­ter­bach der „Bild” (Sams­tag­aus­ga­be). Eben­so for­dert Lau­ter­bach ein strik­tes, gene­rel­les Böl­ler­ver­bot. „Es gibt die­ses Sil­ves­ter nichts zu fei­ern. Tau­sen­de Men­schen kämp­fen in Kran­ken­häu­sern dar­um, Luft zu atmen”.

Es wür­de die Kran­ken­häu­ser und auch die Ord­nungs­be­hör­den ent­las­ten, wenn sie in Coro­na-Zei­ten nicht auch noch mit Böl­ler-Unfäl­len und ande­rem „Par­ty-Cha­os” zu tun hät­ten, so Lau­ter­bach. In Frank­reich hat­te die Regie­rung am Don­ners­tag eine Aus­gangs­sper­re für Sil­ves­ter ver­hängt, die ab 20:00 Uhr abends gilt. Die Bür­ger sind auf­ge­for­dert, auf grö­ße­re Fei­ern ver­zich­ten. Pri­va­tes Böl­lern ist dort vie­ler­orts ohne­hin nicht erlaubt. In Paris und ande­ren Städ­ten gibt es aber zen­tral orga­ni­sier­te Feuerwerke.

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