Polen: Deutsch­land bie­tet Patri­ot-Abwehr­sys­tem an

Raketeneinschlag - Wohngebäude - Haus - Rakete - Februar 2020 - Kiew - UkraineFoto: Raketeneinschlag in Wohngebäude in Kiew (Ukraine), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Als Kon­se­quenz aus dem Rake­ten­ein­schlag in Polen bie­tet die Bun­des­re­gie­rung War­schau zur Siche­rung des Luft­raums jetzt auch das Patri­ot-Rake­ten­ab­wehr­sys­tem an.

„Wir haben Polen ange­bo­ten, bei der Absi­che­rung des Luft­raums zu unter­stüt­zen – mit unse­ren Euro­figh­tern und mit Patri­ot-Luft­ver­tei­di­gungs­sys­te­men”, sag­te Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Lam­brecht (SPD) der „Rhei­ni­schen Post” und dem Bon­ner „Gene­ral-Anzei­ger” (Mon­tag). Damit unter­stüt­ze Deutsch­land bereits die Slo­wa­kei. „Die Prä­senz dort wol­len wir bis Ende 2023 ver­län­gern, even­tu­ell sogar noch dar­über hin­aus. Und gegen Bedro­hun­gen aus der Luft wer­den wir auch unser neu auf­ge­stell­tes Instand­set­zungs­zen­trum für die Pan­zer­hau­bit­ze 2000 und die Mehr­fach­ra­ke­ten­wer­fer in der Slo­wa­kei bes­ser absichern”.

Lam­brecht beton­te: „Es ist unse­re obers­te Ver­ant­wor­tung, dass die NATO kei­ne Kriegs­par­tei wird. Dafür müs­sen wir all­zeit küh­len Kopf bewah­ren.” Als Kon­se­quenz aus dem Vor­fall in der vori­gen Woche in Polen müs­se die Luft­ver­tei­di­gung im Bünd­nis bes­ser auf­ge­stellt wer­den. „Das gilt beson­ders mit Blick auf die NATO-Part­ner wie Polen, die Slo­wa­kei und die bal­ti­schen Staa­ten, die direkt an Russ­land und die Ukrai­ne angrenzen”.

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