Poli­tik: FDP for­dert von Mer­kel Ant­wort auf Grenz­öff­nung in der Türkei

Flagge - Türkei - rot-weiß - Fahnenmast - Fahne - MastFoto: Sicht auf die türkische Flagge an einem Fahnenmast, Urheber: dts Nachrichtenagentur

FDP-Gene­ral­se­kre­tä­rin Lin­da Teu­te­berg hat Kon­se­quen­zen nach der Öff­nung der tür­kisch-grie­chi­schen Gren­ze durch die tür­ki­sche Regie­rung gefordert.

„Die Zah­lun­gen an die Tür­kei müs­sen umge­hend aus­ge­setzt wer­den, wenn Prä­si­dent Erdo­gan Ver­ein­ba­run­gen bricht”, sag­te Teu­te­berg zu „Bild am Sonn­tag”. Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel müs­se nun ihr gan­zes Gewicht zur Gel­tung brin­gen, damit sich eine Situa­ti­on wie 2015 nicht wiederhole.

Um den Migra­ti­ons­druck zu redu­zie­ren, müs­se Mer­kel jetzt die kla­re Ansa­ge machen, „dass eine unkon­trol­lier­te Migra­ti­on nach Deutsch­land mit allen Mit­teln des Rechts­staa­tes ver­hin­dert wird”, so Teu­te­berg. Nach ver­trau­li­chen Lage-Ein­schät­zun­gen aus Sicher­heits­krei­sen, über die die „Bild am Sonn­tag” berich­tet, sind die Flücht­lings­la­ger auf den grie­chi­schen Inseln schon bis zu elf­fach über­be­legt. Die Zahl der regis­trier­ten Migran­ten hat mit 42.500 den höchs­ten Stand seit Inkraft­tre­ten des EU-Tür­kei-Abkom­mens erreicht.

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