SPD: Scholz bekräf­tigt Ein­füh­rung eines neu­en Bürgergeldes

Arbeitsamt - Agentur für Arbeit - Aschersleben - Schild - Logo - Gebäude - Weg - Laternen - Bäume - WieseFoto: Arbeitsamt in Aschersleben, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz hat die Absicht der Bun­des­re­gie­rung bekräf­tigt, Hartz IV zu Beginn des kom­men­den Jah­res durch ein neu­es Bür­ger­geld zu ersetzen.

Die Bun­des­re­gie­rung sei „sich einig, etwas für die­je­ni­gen tun zu wol­len, die wenig Geld ver­die­nen”, sag­te er der „West­deut­schen All­ge­mei­nen Zei­tung” (Frei­tags­aus­ga­ben) zum ange­kün­dig­ten drit­ten Ent­las­tungs­pa­ket. „Wir wol­len das Wohn­geld so refor­mie­ren, dass mehr Leu­te davon pro­fi­tie­ren, und Hartz IV wer­den wir zu Beginn des kom­men­den Jah­res durch das neue Bür­ger­geld erset­zen. Und wir wer­den etwas für Rent­ne­rin­nen, Rent­ner und Stu­die­ren­de tun und für vie­le die Steu­ern sen­ken”. Die Bun­des­agen­tur für Arbeit hat­te zur Bür­ger­geld-Ein­füh­rung mas­si­ve Beden­ken ange­mel­det. Der Zeit­plan sei aus meh­re­ren Grün­den nicht rea­li­sier­bar. Die Ände­run­gen wür­den einen erheb­li­chen Auf­wand bedeu­ten, zitiert die WAZ aus der Behörde.

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