Poli­tik: Donald Trump ver­hängt Sank­tio­nen gegen die Türkei

Istanbul - Stadt - Aussicht - Schiff - Meer - Türme - TürkeiFoto: Sicht auf Istanbul, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Nach dem Ein­marsch tür­ki­scher Trup­pen im Nord­os­ten Syri­ens hat US-Prä­si­dent Donald Trump Sank­tio­nen gegen die Tür­kei angekündigt.

Die Zöl­le auf Stahl wür­den wie­der auf 50 Pro­zent ange­ho­ben wer­den, das glei­che Level, auf dem sie vor einer Reduk­ti­on im Mai bereits waren. Außer­dem wür­den die Ver­hand­lun­gen über einen 100 Mil­li­ar­den US-Dol­lar schwe­ren Han­dels­de­al gestoppt, teil­te Trump am Mon­tag mit.

Gleich­zei­tig warf der US-Prä­si­dent der Tür­kei zahl­rei­che Ver­ge­hen gegen die Men­schen­rech­te vor. So habe Anka­ra eine Waf­fen­ru­he miss­ach­tet oder Flücht­lin­ge gewalt­sam zurück­ge­schickt. Trump selbst hat­te den Ein­marsch der Tür­kei in Syri­en erst mög­lich gemacht, indem er fast alle dort noch ver­blie­be­nen US-Trup­pen zurück­be­or­dert hat­te. Bei die­ser Ent­schei­dung blieb Trump am Mon­tag. Er kün­dig­te aber an, dass die US-Sol­da­ten in der Regi­on ver­blei­ben und die Situa­ti­on beob­ach­ten wür­den. Eine klei­ne Ein­heit blei­be zudem im Süden Syriens.

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