Ukrai­ne: Gefälsch­tes Refe­ren­dum in besetz­ten Gebie­ten erwartet

Wahllokal - Wahlraum - Stühle - Tische - Volksabstimmung - VolksentscheidFoto: Sicht auf einen Wahllokal in einer Schule, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Ukrai­ne geht davon aus, dass Russ­land in besetz­ten ukrai­ni­schen Gebie­ten bald ein gefälsch­tes Unab­hän­gig­keits­re­fe­ren­dum durch­füh­ren will.

Das sag­te der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selen­skyj in einer Video­bot­schaft. Dem­nach könn­te der Vor­wand einer Volks­zäh­lung dafür genutzt wer­den. Als Bei­spiel nann­te der Prä­si­dent unter ande­rem die Gegend um Cherson.

Selen­skyj sag­te wei­ter, dass Mos­kau eine Feu­er­pau­se über die ortho­do­xen Oster­fei­er­ta­ge abge­lehnt habe. Der Waf­fen­still­stand hät­te am 21. April 2022 begin­nen und vier Tage dau­ern sol­len. Eine Bestä­ti­gung der Absa­ge einer Oster-Feu­er­pau­se durch Russ­land gab es zunächst nicht. Die Kämp­fe im Osten und Süden der Ukrai­ne gin­gen auch in der Nacht zu Frei­tag weiter.

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