Ukrai­ne: Land dankt Deutsch­land für ver­spro­che­ne Waffenlieferungen

Ukraine - Flaggen - Statuen - Gebäude - Fahne - FlaggeFoto: Die Flagge der Ukraine, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Ukrai­ne hat mit Dan­kes­wor­ten auf die ver­spro­che­nen Waf­fen­lie­fe­run­gen im Wert von 500 Mil­lio­nen Euro aus Deutsch­land reagiert.

„Wir sind dank­bar für die­se Zusa­ge”, sag­te der ukrai­ni­sche Bot­schaf­ter in Deutsch­land, Andrij Mel­nyk in der Sen­dung „Heu­te-Jour­nal update”. Er mahn­te zugleich: „Wir hof­fen, dass auch die ande­ren Waf­fen, die schnell lie­fer­bar sind, auch die Ukrai­ne errei­chen wer­den”. Bei der jüngs­ten Zusa­ge gehe es „um Waf­fen, die erst im kom­men­den Jahr lie­fer­bar sind”, so der Bot­schaf­ter. Nun gehe es aber „um jeden Tag vor dem Win­ter” an dem sein Land zei­gen müs­se: „Wir kön­nen die­sen Krieg gewin­nen. Nur dann besteht eine Chan­ce auf Ver­hand­lun­gen und einen nach­hal­ti­gen Frieden”.

Mel­nyk kün­dig­te an, mit dem Bun­des­kanz­ler, dem Bun­des­prä­si­den­ten und dem Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter noch klä­ren­de Gesprä­che füh­ren zu wol­len vor sei­ner Rück­kehr nach Kiew, wo er stell­ver­tre­ten­der Außen­mi­nis­ter wer­den soll. Er hof­fe „noch die Mög­lich­keit zu bekom­men”, um bei per­sön­li­chen Tref­fen „eini­ges aus­zu­räu­men” und dass nie­mand nach­tra­gend sei. Er habe sein Land „in schwie­ri­gen Zei­ten” ver­tre­ten. „Mein Wunsch ist, dass die Ampel-Regie­rung noch viel enga­gier­ter uns zur Sei­te steht und uns unter die Arme greift.

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